Lüthi enttäuscht im Qualifying : MotoGP-Pilot Johann Zarco stellt mit 362,4 km/h Tempo-Rekord auf
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Lüthi enttäuscht im Qualifying MotoGP-Pilot Johann Zarco stellt mit 362,4 km/h Tempo-Rekord auf

Schnell, schneller, Ducati! Der französische MotoGP-Pilot Johann Zarco wurde auf seinem Dienstfahrzeug mit 362,4 km/h geblitzt. Damit fuhr der Franzose so schnell wie noch nie jemand in der Königsklasse.

Johan Zarco bringt mit seiner Ducati einen Temporekord von 362,4 km/h auf die Strecke.

Moto GP

Darum gehts

  • Johann Zarco stellte in Katar einen Geschwindigkeits-Rekord auf.

  • Er fuhr 362,4 km/h schnell.

  • Der bisherige Rekord lag bei 356,7 km/h.

Das gab es in der MotoGP noch nie! Johann Zarco beschleunigte seine Ducati im vierten freien Training für den Saison-Auftakt in Katar (Sonntag, 19 Uhr) auf 362,4 km/h! Der Franzose stellte damit einen Geschwindigkeits-Rekord in der Königsklasse auf.

Zarco nutzte auf der 1068 Meter langen Start-Ziel-Geraden den Windschatten seines Marken-Kollegen Enea Bastianini. Probleme hatte er anschliessend beim Abbremsen – am Weg zur Kurve musste das Kies herhalten. Den bisherigen Bestwert hielt Andrea Dovizioso (It), der 2019 in Mugello (It) mit 356,7 km/h geblitzt wurde – ebenfalls auf einer Ducati.

Für das Qualifying brachte Zarco der Speed-Rekord aber wenig. Der Franzose startet als Sechster ins Rennen. Die erste Pole Position des Jahres eroberte Francesco Bagnaia (It, Ducati) vor Fabio Quartararo (Fr, Yamaha), Maverick Vinales (Sp, Yamaha) und Valentino Rossi (It, Yamaha).

Tom Lüthi patzt

Und Tom Lüthi? Der enttäuschte beim Moto2-Qualifying. Der 34-Jährige kam zum Saisonauftakt nicht auf Touren und musste sich in Katar mit Rang 17 begnügen. Der Routinier verlor bei seinem Debüt im spanischen SAG-Team knapp 1,2 Sekunden auf den Pole-Mann Sam Lowes. Dass es nicht an seinem Motorrad lag, bewies Lüthis Teamkollege Bo Bendsneyder. Er raste auf den dritten Platz.

Und so bleibt zu hoffen, dass Lüthi im Rennen (Sonntag, 17 Uhr) eine furiose Aufholjagd starten wird. Denn grosse Ziele hat er schliesslich. Dies verriet er diese Woche gegenüber 20 Minuten. Er sagte: «Ich will wieder vorne mitfahren. Für das erste Rennen hier in Katar habe ich aber keine konkrete Platzierung im Kopf. Wir sind im neuen Team immer noch in der Anfangsphase. Der Moment, in dem es endgültig «klick» macht, wird aber kommen.»

(heute.at/nih)

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