Aktualisiert 27.01.2019 12:04

Schwalbenkönig

Mottet ist der Neymar des Schweizer Eishockeys

Gottéron-Stürmer Killian Mottet bleibt im Heimspiel gegen Bern theatralisch am Boden liegen. Im Netz erntet er nun Spott dafür.

von
ddu
Ungläubiger Blick nach seiner Neymar-Einlage gegen Bern: Gottéron-Stürmer Killian Mottet wird seinen Übernamen als Schwalbenkönig nicht los.

Ungläubiger Blick nach seiner Neymar-Einlage gegen Bern: Gottéron-Stürmer Killian Mottet wird seinen Übernamen als Schwalbenkönig nicht los.

Cyril Zingaro

Killian Mottet hat sich einen Ruf als Schwalbenkönig eingehandelt. Der Flügelstürmer des HC Fribourg-Gottéron wurde bereits mehrfach für seine Schauspiel-Einlagen bestraft. Am Samstagabend zeigte der 28-Jährige wieder einmal, wie gut er Neymar imitieren kann.

Gottéron spielt vor eigenem Anhang gegen den SC Bern. Die Freiburger tauchen vor dem Tor der Gäste auf, Marc Kämpf steht hinter Mottet und stösst ihn leicht in den Rücken. Dass der Stürmer dabei hinfällt, ist noch nachvollziehbar, doch wie er anschliessend theatralisch sein Gesicht in den Handschuhen vergräbt und wie ein sterbender Schwan liegen bleibt, geht gar nicht. So wird er seinen Übernamen als Schwalbenkönig nicht mehr los.

Ex-Profi Dino Kessler stellte das Video der Szene auf Twitter und schrieb dazu: «Das wird nervig. Komm schon, steh auf.»

Ein User erkannte ebenfalls umgehend, wie theatralisch sich Mottet fallen liess und bittet darum, dass es im Hockey nicht so wie im Fussball werden soll:

«Brutaler Tauchgang», schreibt Misko Antisin dazu. Der Ex-Profi, der für den ZSC (1986/86), Ambri-Piotta (1986 bis 1990), den EV Zug (1990 bis 1998), Lugano (1998 bis 2001) und Genf-Servette (2001 bis 2003) gespielt hat, teilte während seiner Aktivzeit gerne aus und musste aber auch immer wieder selber einstecken.

Einer bezeichnet Mottet gar als «Arme Taucher-Diva»:

Andere sind zwar der Ansicht «Crosscheck bleibt Crosscheck», doch ein solcher war es offensichtlich nicht. Mottet muss nun wohl damit rechnen, die nächste Busse zu erhalten. Bern kassierte in Freiburg übrigens zwei Strafen und siegte 2:0. Gegen das Heimteam wurden vier Strafen ausgesprochen, wobei Mottet keine in der Kühlbox absitzen musste.

Bereits im Oktober musste Mottet für das Vortäuschen eines Fouls dem Verband 2000 Franken als Strafe überweisen.

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