Verheerendes Erdbeben: Mount Everest hat sich drei Zentimeter verschoben

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Verheerendes ErdbebenMount Everest hat sich drei Zentimeter verschoben

Der höchste Berg der Welt ist in den letzten Jahren nordöstlich gewandert. Das verheerende Erdbeben verursachte laut Angaben aus China einen Richtungswechsel.

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woz
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Weg der Zerstörung: Nepalesen gehen an eingestürzten Gebäuden in Trishuli nördlich von Kathmandu vorbei. (4. Mai 2015)

Weg der Zerstörung: Nepalesen gehen an eingestürzten Gebäuden in Trishuli nördlich von Kathmandu vorbei. (4. Mai 2015)

AFP/Prakash Mathema
Einige Gebiete konnten die Rettungskräfte noch nicht erreichen: Zerstörtes Dorf im Bezirk Sindhupalchok, Nepal. (3. Mai 2015)

Einige Gebiete konnten die Rettungskräfte noch nicht erreichen: Zerstörtes Dorf im Bezirk Sindhupalchok, Nepal. (3. Mai 2015)

kein Anbieter/Reuters/Navesh Chitrakar
Der Bedarf an Hilfsgütern ist enorm: Eine Frau im Dorf Pujari lebt nach dem Erdbeben in einem behelfsmässigen Unterschlupf. (1. Mai 2005)

Der Bedarf an Hilfsgütern ist enorm: Eine Frau im Dorf Pujari lebt nach dem Erdbeben in einem behelfsmässigen Unterschlupf. (1. Mai 2005)

kein Anbieter/AP Photo/Wally Santana

Der Gipfel des Mount Everest ist von dem schweren Erdbeben im April offenbar verschoben worden. Das nordöstlich verlaufende Massiv des höchsten Bergs der Erde wanderte laut chinesischen Angaben drei Zentimeter nach Südwesten. Dies berichtete die amtliche Zeitung «China Daily» unter Berufung auf die chinesische Kartographiebehörde. Dem Bericht zufolge ist der Mount Everest ständig in Bewegung.

In den zurückliegenden zehn Jahren sei der Berg insgesamt 40 Zentimeter nach Nordosten gerückt, mit einem Tempo von vier Zentimetern pro Jahr. Ausserdem habe er sich um drei Zentimeter aufgerichtet.

8700 Menschen starben bei Erdbeben

Die jüngste Verschiebung des Mount Everest erfolgte dem Bericht zufolge durch das Beben der Stärke 7,8, das den Himalaya am 25. April erschütterte. Das zweite Beben vom 12. Mai mit einer Stärke von 7,3 habe den Berg hingegen nicht verschoben.

Der erste Erdstoss hatte eine massive Lawine ausgelöst, die das Basislager am höchsten Berg der Erde verwüstete und 18 Menschen in den Tod riss. Die chinesischen und nepalesischen Behörden sagten daraufhin alle Exkursionen für dieses Jahr ab. In ganz Nepal waren den beiden Beben mehr als 8700 Menschen zum Opfer gefallen.

(woz/afp)

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