Mount St. Helens heilt sich selbst
Aktualisiert

Mount St. Helens heilt sich selbst

Eine riesige Felsplatte im Krater von Mount St. Helens im US-Staat Washington wird täglich grösser. Diese wandert langsam an die Oberfläche, so dass der Vulkan bald wieder einen kegelförmigen Gipfel haben wird, der bei seinem letzten Ausbruch weggesprengt wurde.

Wissenschaftlern zufolge handelt es sich um frisches Vulkangestein, das sich seit Oktober 2004 einen Weg zur Oberfläche bahnt. Die flossenförmige Felsplatte ist schon fast 100 Meter lang und wächst täglich um etwa eineinhalb Meter, wie der Geologe Dan Dzurisin am Freitag erläuterte. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Vulkan dadurch schon bald wieder seinen kegelförmigen Gipfel haben wird, der beim Ausbruch am 18. Mai 1980 zerstört wurde. Damals kamen 57 Menschen ums Leben. Im Oktober 2004 kam es nach mehreren schwachen Erdbeben zu einer weiteren Eruption. Allerdings spuckte der Berg damals nur Dampf und Asche aus, keine Lava. (dapd)

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