Mount St. Helens weiter unter Dampf
Aktualisiert

Mount St. Helens weiter unter Dampf

Der Vulkan Mount St. Helens im US-Bundesstaat Washington bleibt weiter aktiv.

Am Dienstag stiess er die bisher grösste Dampf- und Aschewolke aus, seit er vor knapp zwei Wochen aus einem über 20-jährigen Ruhezustand erwachte.

Nach Angaben der Bundesbehörde Geological Survey (USGS) ging in der Umgebung des Berges ein leichter Ascheregen nieder. Die Dampfsäule stieg bis zu vier Kilometer in die Höhe.

Auf dem Kraterboden entdeckten die Geologen mehrere neue Öffnungen, aus denen Gase austreten. Den dichten Dampf führen sie auf aufsteigende Magma im Innern des Berges zurück, die Wasser und Eis zum Kochen bringe. Der Lavadom im Schlot des Vulkans hatte sich nach Messungen der Forscher in den vergangenen Tagen bereits um bis zu 50 Meter gehoben.

Die Geologen sehen die Serie von Gasausstössen und andauernde Erdbeben als Vorzeichen für eine grössere Eruption. Allerdings rechnen sie nicht damit, dass der Ausbruch so stark sein wird wie im Mai 1980, als die Bergspitze abgerissen wurde und 57 Menschen ums Leben kamen. Der Vulkan «schrumpfte» damals um 400 Meter auf eine Höhe von 2549 Meter zusammen.

(sda)

Deine Meinung