Beim Short Track in Snowshoe - Mountainbiker Mathias Flückiger schnappt sich den Gesamtweltcup
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Beim Short Track in SnowshoeMountainbiker Mathias Flückiger schnappt sich den Gesamtweltcup

Grosser Triumph für Mathias Flückiger. Der Schweizer Mountainbiker belohnt sich für eine konstant starke Saison und sichert sich mit Rang fünf im amerikanischen Snowshoe vorzeitig den Gesamtweltcup.

von
Florian Gnägi
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Mathias Flückiger holt den Gesamtweltcup.

Mathias Flückiger holt den Gesamtweltcup.

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Es ist der grösste Erfolg in der Karriere des Berners.

Es ist der grösste Erfolg in der Karriere des Berners.

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Bei Olympia holte Flückiger (l.) die Silbermedaille.

Bei Olympia holte Flückiger (l.) die Silbermedaille.

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Darum gehts

  • Mountainbiker Mathias Flückiger holt erstmals den Gesamtweltcup.

  • Dazu reicht ihm ein fünfter Platz beim Short-Track-Prolog im amerikanischen Snowshoe.

  • Bei den Frauen holt Olympiasiegerin Jolanda Neff den zweiten Platz im Tagesrennen.

Bloss wenige Punkte benötigte Mathias Flückiger beim Short-Track-Race in Snowshoe, um endlich sein grosses Ziel vom Gewinn des Gesamtweltcups zu erreichen. Trotzdem hielt sich der Berner nicht zurück und fuhr beim vorletzten Programmpunkt im Weltcup-Kalender 2021 auf den fünften Platz.

Damit ist Flückiger der vierte Schweizer Mountainbiker nach Thomas Frischknecht, Christoph Sauser und Nino Schurter, der den Gesamtweltcup holt. Es ist dies die Krönung einer grossartigen Saison des 32-Jährigen, in welcher er konstant starke Leistungen ablieferte, jedoch bei Olympia und an der WM jeweils knapp an Gold vorbeischrammte.

«Es ist Wahnsinn, das war die perfekte Saison»

Im Interview gegenüber SRF zeigte sich Flückiger nach dem grössten Triumph seiner Karriere überglücklich: «Es ist Wahnsinn. Ich hätte das vor einem Jahr nicht gedacht gehabt, aber das war wirklich die perfekte Saison». Ein Teil des Erfolgsgeheimnisses sei auch das hohe Leistungsniveau innerhalb der Schweizer Fahrer: «Wir pushen einander extrem, dazu eine gute Nachwuchsförderung und gute Strukturen im Verband, von denen man jetzt die Früchte der Arbeit ernten kann.»

Auch die Schweizer Frauen lieferten im Short-Track-Rennen starke Leistungen ab. Olympiasiegerin Jolanda Neff liess sich erst kurz vor Schluss von der britischen Weltmeisterin Evie Richards abschütteln und musste sich mit dem zweiten Rang begnügen. Linda Indergand (4.), Sina Frei (5.) und Nicole Koller (6.) platzierten sich allesamt knapp hinter dem Podest.

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