Aktualisiert 05.02.2019 12:00

Steuerdelikt

Mourinho akzeptiert einjährige Freiheitsstrafe

3,3 Millionen Euro soll José Mourinho während seiner Zeit in Madrid hinterzogen haben. Nun wird der Starcoach zur Kasse gebeten.

Hat mit dem spanischen Fiskus nichts mehr am Hut: José Mourinho akzeptiert die Strafe.

Hat mit dem spanischen Fiskus nichts mehr am Hut: José Mourinho akzeptiert die Strafe.

Keystone/Alessandro di Marco

Dass Mourinho tatsächlich ins Gefängnis muss, ist jedoch unwahrscheinlich. Gefängnisstrafen unter zwei Jahren werden in Spanien für gewöhnlich zur Bewährung ausgesetzt. Der Portugiese, der zwischen 2010 und 2013 Real Madrid coachte, wurde im Sommer 2017 angeklagt und sagte dazu im November 2017 vor einem Gericht in Madrid aus.

Mourinho befindet sich in guter Gesellschaft. In jüngerer Vergangenheit leisteten sich auch diverse Spieler Fehltritte in Sachen Steuern. Etwa Cristiano Ronaldo (jetzt Juventus Turin), sein ehemaliger Schützling bei Real, oder Barcelona-Stürmer Lionel Messi. Der Argentinier wurde zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt.

(afp)

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