Mourinho: beliebt und trotzdem arbeitslos
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Mourinho: beliebt und trotzdem arbeitslos

Fussball-Experten und Sport-Journalisten aus aller Welt haben die besten Klub-Trainer des Jahres 2007 gewählt. Überraschend weit nach vorne hat es der derzeit arbeitslose José Mourinho geschafft.

Der Portugiese verliess den FC Chelsea im September vergangenen Jahres nach grossen Differenzen mit Klubbesitzer Roman Abramowitsch. Obschon Mourinho seither in keinem Verein tätig ist, haben ihn Fussball-Experten und Sport-Journalisten in der Trainer-Rangliste 2007 auf den fünften Rang gesetzt. Im Vorjahr belegte der extravagante Fussball-Trainer Rang zwei, 2005 sogar den ersten Platz.

Deutlicher Sieger

Obenaus schwang im vergangenen Jahr AC-Milan-Coach Carlo Ancelotti. Der Italiener erhielt mit 193 Punkten deutlich mehr Stimmen als der zweitplatzierte Sir Alex Ferguson (ManU, 134 Punkte). Insgesamt wurde er von den auserwählten Sportredaktionen und Experten aus 89 Ländern aller Kontinente 38 Mal auf Platz eins gesetzt. Ancelottis Wahl kommt nicht von ungefähr, gewann der 48-Jährige doch 2007 mit der AC Milan die Champions League und die Klub-WM.

Kein Schweizer in der Rangliste

Der beste deutschsprachige Trainer ist Thomas Schaaf auf dem 11. Rang. Der Coach von Werder Bremen verpasste damit die Top Ten nur knapp. Auf Rang 16 folgt Holger Osieck, der in Japan die Urawa Red Diamonds trainiert. Ottmar Hitzfeld (Bayern München) klassierte sich als 22. Schweizer Trainer sucht man in der Rangliste vergebens. Weder ein Trainer der Axpo Super League noch ein Coach mit einem Ausland-Engagement hat es unter die 24 besten Vereinstrainer des Jahres 2007 geschafft.

Die Wahl wurde von den Fussball-Statistikern der «International Federation of Football History & Statistics IFFHS» durchgeführt.

Wer sich in den Top Ten der Klub-Trainer platziert hat, erfahren Sie in der Bildstrecke oben.

(mon)

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