31.03.2020 13:38

Daniel Koch

«Mr. Coronavirus» geht in Pension – aber nicht ganz

Daniel Koch, das wohl bekannteste Gesicht in der Schweizer Corona-Krise, wird per 30. April pensioniert. Ganz verschwinden wird der «Delegierte des BAG für Covid-19» allerdings nicht.

1 / 78
Daniel Koch wird auf den 30. April nach zwölf Jahren an der Spitze der Abteilung Übertragbare Krankheiten des BAG pensioniert.

Daniel Koch wird auf den 30. April nach zwölf Jahren an der Spitze der Abteilung Übertragbare Krankheiten des BAG pensioniert.

Peter Klaunzer
Am 31. März gibt Koch den Stab weiter an Stefan Kuster als Leiter der Abteilung.

Am 31. März gibt Koch den Stab weiter an Stefan Kuster als Leiter der Abteilung.

Keystone/Ennio Leanza
Ganz verschwinden wird Koch aber nicht: Aufgrund der ausserordentlichen Lage bleibe er dem Bund erhalten, so das BAG.

Ganz verschwinden wird Koch aber nicht: Aufgrund der ausserordentlichen Lage bleibe er dem Bund erhalten, so das BAG.

Keystone/Anthony Anex

«Delegierter des BAG für Covid-19» ist die offizielle Bezeichnung von Daniel Koch, der auf allen Medienkanälen präsent ist, wenn es um das Coronavirus geht. Am Dienstag gibt er den Stab weiter an Stefan Kuster als Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten.

Koch werde weiterhin als Covid-19- Delegierter das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zur Coronavirus-Pandemie unterstützen und es in der Öffentlichkeit vertreten, wie das Amt am Dienstag mitteilte.

Auf den 30. April werde Koch nach zwölf Jahren an der Spitze der Abteilung Übertragbare Krankheiten des BAG pensioniert. Aufgrund der ausserordentlichen Lage bleibe er dem Bund aber erhalten, so das BAG weiter: Während der Dauer der Coronavirus-Pandemie führe er seine bisherigen Aufgaben in der Bekämpfung dieses Virus weiter.

Kochs Nachfolger heisst Stefan Kuster

Koch berät und unterstützt in dieser Rolle Pascal Strupler, den Direktor des BAG, sowie die Task Force des Amts zur Coronavirus-Pandemie. Koch wird das BAG demnach auch weiterhin an den Medienkonferenzen des Bundes vertreten.

Kochs Nachfolger Stefan Kuster verfügt über ein abgeschlossenes Medizinstudium mit Habilitation und einen Doppelfacharzttitel in Allgemeiner Innerer Medizin und in Infektiologie. Er erlangte einen Master in Clinical Epidemiology and Healthcare Research der University of Toronto, den er mit einem Executive MBA ergänzte. (sda)

Fehler gefunden?Jetzt melden.