München trotzt der Uefa im Streit um die Regenbogen-Arena mit einem Trick
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Umgehen des VerbotsMünchen trotzt der Uefa im Streit um die Regenbogen-Arena mit einem Trick

Die Uefa hat am Dienstagmorgen das Regenbogen-Stadion in München verboten. Münchens Oberbürgermeister lässt sich davon jedoch nicht einschüchtern und antwortet mit einem Trick.

von
Nils Hänggi
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So wird die Arena am Mittwochabend nicht aussehen. 

So wird die Arena am Mittwochabend nicht aussehen.

AFP
Die Uefa hat am Dienstagmorgen das Regenbogen-Stadion in München verboten

Die Uefa hat am Dienstagmorgen das Regenbogen-Stadion in München verboten

imago images/Sven Simon
Münchens Oberbürgermeister lässt sich davon jedoch nicht einschüchtern und antwortet mit einem Trick. 

Münchens Oberbürgermeister lässt sich davon jedoch nicht einschüchtern und antwortet mit einem Trick.

Matthias Balk/dpa

Darum gehts

  • Uefa verbietet Regenbogen-Arena am Mittwochabend in München.

  • Nun reagiert Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter.

  • Er umgeht das Verbot mit einem Trick.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) reagiert auf das Verbot der Uefa, die Münchner Allianz Arena am Mittwochabend beim Gruppenfinal der deutschen Fussball-Nationalmannschaft gegen Ungarn in Regenbogenfarben als Zeichen für Toleranz und Gleichstellung zu erstrahlen. Wie? Nun – einfallsreich.

So wird er das Regenbogen-Verbot der Uefa mit einem Windrad-Trick umgehen. Wie die «Bild» schreibt, lässt der Oberbürgermeister stattdessen am Mittwochabend ein Windrad auf der anderen Seite der Autobahn in Regenbogen-Farben anleuchten. Wunderbar sichtbar für alle Fans!

Wie die Uefa auf diese Umgehung des Verbots reagiert, ist noch nicht bekannt. Auch ist nicht klar, wie die ungarische Regierung dieses neue Beleuchten findet. Sicher ist: Das Verbot der Uefa begrüsste die Regierung. «Die Führung der Uefa hat die richtige Entscheidung getroffen, indem sie sich nicht an einer politischen Provokation gegen Ungarn beteiligt», erklärte Ungarns Aussenminister Peter Szijjarto am Dienstag. «Gott sei Dank haben die Führungspersönlichkeiten des Europäischen Fussballs gesunden Menschenverstand bewiesen.»

Fans sind stocksauer

Viele Fans werden sich über den Trick des Oberbürgermeisters freuen. Das ist sicher. So wüteten unzählige Fans am Morgen nach dem Entscheid der Uefa. Der deutsche SPD-Politiker Lars Klingbeil meinte beispielsweise: «Liebe Uefa, es ist nicht so, dass ich von euch viel erwartet habe. Aber ihr seid noch peinlicher als ich dachte. Schämt euch!» Ein anderer Twitter-User meint: «Das Märchen unserer Zeit: Der unpolitische Sport.»

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