Aktualisiert 13.07.2008 20:44

Multikulti als Vorteil für Wahl

Dominique Knill (21) ist die Miss-Schweiz-Kandidatin aus der Ostschweiz. Auch wegen ihrer Herkunft rechnet sie sich gute Chancen auf das Krönchen aus.

von
Dominik Dörig

Kaum aus dem ­Missen-Camp in Andalusien zurück, stand gestern die erste Homestory im Elternhaus an. «Es war sehr intensiv, wir hatten aber auch jede Menge Spass», sagt die Frauenfelderin Dominique Knill rückblickend. Im Camp habe sie Flamenco tanzen gelernt, das einheimische Essen genossen und sich dabei mit allen 15 Mitbewerberinnen gut verstanden. Trotz der Konkurrenz ist sie überzeugt von sich selber: «Ich möchte die erste Misch-Miss-Schweiz werden und ein Vorbild für Frauen mit Ambitionen sein», so Knill selbstbewusst.

Die 21-Jährige ist in Kamerum aufgewachsen und vor sieben Jahren nach Frauenfeld gekommen, wo sie sich wohl fühlt. Nach vier ­Semestern Informatik- und Elektrotechnik-Studium an der ETH wurde sie Flight-Attendant. Dort kommt ihr Sprachtalent zum Tragen: Sie denkt in Französich und träumt in Englisch, Schweizerdeutsch spricht sie flies­send. Ihr Vater kommt aus Innerrhoden, ihre Mutter aus Afrika. Sie selbst bezeichnet sich als «Afrizellerin»: «Dieses Multikulturelle sehe ich als einen Vorteil für die Wahl.»

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