Gegen Wissenslücken: Multiple Choice für Mister-Kandidaten
Aktualisiert

Gegen WissenslückenMultiple Choice für Mister-Kandidaten

Mister-Kandidaten sollen nicht mehr mit peinlichen Wissenslücken auffallen. Ein Multiple- Choice-Test könnte die Spreu vom Weizen trennen.

von
Isabelle Riederer

Mit seinen fehlenden Geschichtskenntnissen und anderen Besorgnis erregenden Wissenslücken sorgte der amtierende Mister Schweiz André Reithebuch für Schlagzeilen. Wie intelligent muss ein Mister Schweiz sein? Und über wie viel Allgemeinbildung muss er verfügen?

Urs Brülisauer von der Mister-Schweiz-Organisation sieht Handlungsbedarf. «Wir überlegen uns Massnahmen», so Brülisauer zu 20 Minuten. «Eine Möglichkeit wäre ein Multiple-Choice-Test mit vielleicht zehn Wissensfragen.»

Eine weitere Idee sieht Brülisauer darin, die jeweiligen Castinggespräche mit den Kandidaten um Wissensfragen zu ergänzen. Brülisauer: «Eine Entscheidung, wie ein solcher Wissenstest beim Mister-Casting genau aussehen wird, fällt aber frühestens im November.»

Dennoch: Ganz so ahnungslos sollten die Kandidaten eigentlich nicht sein. Brülisauer: «Wir geben den 16 Finalisten jeweils einen Katalog mit den 100 meistgestellten Fragen, darunter auch Fragen zu den Bundesräten und zur Geschichte.»

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