Aktualisiert 02.09.2006 14:34

Munch-Bilder-Diebstahl nur Ablenkung

Es ging ihm überhaupt nicht um die wertvollen Munch-Gemälde. Gangsterboss David Toska befahl den Kunstdiebstahl, um die Polizei von einem weit grösseren Coup abzulenken.

Toska war bei seinem Hauptcoup, dem Überfall auf die Geldzentrale Nokas mit umgerechnet 10 Mio. Euro Beute, zwar dennoch erwischt worden. Doch er behielt die Bilder als Faustpfand in der Hinterhand.

Weil er den entscheidenden Tipp zur Sicherstellung der gestohlenen Munchbilder geben konnte, sind ihm Hafterleichterungen gewährt worden, wie «n-tv.de» berichtet.

Obwohl Toska wegen des Nokas-Überfalls knapp 20 Jahre absitzen muss, ist ein Teil seines Plans aufgegangen. Nachdem ihm die Hafterleichterungen garantiert worden waren, fanden die über 100 Mio. Euro teuren Gemälde fast unbeschadet den Weg zurück in die Hände der Museumskuratoren.

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