Aktualisiert 27.12.2016 10:28

GrippewelleMundschutzpflicht für Basler Spitalpersonal

Mitarbeiter, die nicht geimpft sind, müssen am Basler Unispital eine Gesichtsmaske tragen. Die Massnahme betrifft rund zwei Drittel des Personals.

von
lha
Für das nicht geimpfte Pflegepersonal des Basler Universitätspitals herrscht jetzt Mundschutzpflicht. (Symbolbild)

Für das nicht geimpfte Pflegepersonal des Basler Universitätspitals herrscht jetzt Mundschutzpflicht. (Symbolbild)

Keystone/Jean-Christophe Bott

Was letztes Jahr noch eine Empfehlung war, ist am Basler Universitätsspital jetzt Pflicht: Angestellte ohne Grippeimpfung müssen seit neustem eine Gesichtsmaske tragen. Damit reagiert das Spital auf die steigende Zahl der registrierten Grippefälle. Der Spitalleitung sei es wichtig, dass es zu möglichst wenig Ansteckungen im Spital komme, erklärte Spital-Sprecher Martin Jordan gegenüber dem SRF-«Regionaljournal».

Die Mundschutzpflicht werde ausgerufen, sobald mehr als zehn stationäre Grippepatienten im Spital seien. Die Massnahme gilt aber nicht für das gesamte Personal, sondern nur für jene Angestellten mit Patientenkontakt. Erstmals gilt die Regel aber flächendeckend für alle Stationen. Andere Spitäler in der Schweiz haben teils noch striktere Regeln erlassen: In Genf wurde diesen Winter die Maske sogar für Besucher zur Pflicht erklärt.

Mehrheit lässt sich nicht impfen

Betroffen ist die Mehrheit der Mitarbeitenden. Die Durchimpfrate des Pflegepersonals im Universitätsspital Basel betrug letztes Jahr nur gerade knapp ein Drittel, wie das «Regionaljournal» weiter berichtet. Die Grippe-Immunisierung sei ein kontroverses Thema bei der Belegschaft.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.