Aktualisiert 26.02.2010 12:37

ObduktionsergebnisMurphy starb nicht durch Drogen

Zwei Monate nach dem Tod der US-Schauspielerin Brittany Murphy haben die Gerichtsmediziner in Los Angeles, Drogen- oder Alkoholmissbrauch ausgeschlossen. Murphy hatte «erhöhte Werte» von Medikamenten im Körper, die gegen Erkältungen und Schmerzen genommen werden.

von
lau

Entsprechende Angaben zitierte «People.com» am 25. Februar aus dem abschliessenden Autopsiebericht: Der überraschende Tod wurde als Unfall beschrieben. Die junge Darstellerin(«Clueless», «Durchgeknallt») war am 20. Dezember in ihrer Villa in Hollywood tot gefunden worden.

Bereits Anfang Februar gaben die Mediziner bekannt, dass Murphy an einer Lungenentzündung gestorben war. Zum Tod der 32-Jährigen habe auch eine «Vergiftung mit mehreren Medikamenten» und akuter Eisenmangel beigetragen», hiess es in dem vorläufigen Untersuchungsbericht.

«Dieser Tod hätte vermieden werden können», sagte der Gerichtsmediziner Ed Winter damals. «Hier haben wir einen Fall von einer Patientin mit Lungenentzündung, die blutarm ist und die auf eigene Faust Medizin schluckte, statt von Ärzten behandelt zu werden». (lau/sda)

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