«Sam Stourdzé»: Musée de l'Elysées hat einen neuen Leiter
Aktualisiert

«Sam Stourdzé»Musée de l'Elysées hat einen neuen Leiter

Der neue Direktor des Lausanner Musée de l'Elysée für die Fotografie heisst Sam Stourdzé. Der 36-Jährige tritt im Mai 2010 die Nachfolge von William Ewing an, der in Pension geht.

Die Jury habe von 27 Kandidaturen deren acht genauer angeschaut und sich schliesslich einstimmig für Stourdzé ausgesprochen, teilte die Medienstelle des Kantons Waadt am Dienstag mit. Der künftige Direktor des Musée de l'Elysée betreut demnach seit 1996 Ausstellungen und Publikationen von internationaler Bedeutung

Zuständig war er unter anderem für eine der US-Fotografin Dorothea Lange gewidmete Retrospektive oder die Ausstellung «Chaplin et les images», die im Sommer 2006 in Lausanne zu sehen war. Er studierte in Paris Wirtschaft und Kunstgeschichte.

Im dortigen Musée du Jeu de Paume eröffnet Stourdzé Mitte Oktober «Fellini, la grande parade» - eine Ausstellung im Rahmen der Hommage, die das französische Filmarchiv dem grossen italienischen Filmemacher Federico Fellini widmet.

Für das Musée de l'Elysée will der künftige Direktor vermehrt ein junges Publikum gewinnen. Hierzu strebt er eine engere Zusammenarbeit mit der ETH Lausanne und der kantonalen Kunsthochschule ECAL an.

Das 1985 von Charles-Henri Favrod gegründete Musée de l'Elysée zählt zu den wichtigsten kulturellen Institutionen im Waadtland. Der Kanton unterstützt das Museum mit jährlich 2,3 Millionen Franken. (sda)

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