«MusicStar»-Börni: Frischer Wind in Schweizer Rockszene
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«MusicStar»-Börni: Frischer Wind in Schweizer Rockszene

Bei «MusicStar» schaffte es Börni Höhn mit ihrer Rockröhre und der rosa Mütze bis ins Halbfinale. Nun gibt sie sich nicht länger mit halben Sachen zufrieden und will mit ihrer CD durchstarten.

Der heimliche Star der letzten «MusicStar»-Staffel meldet sich zurück: Börni Höhn hat einen Plattenvertrag mit Sony BMG an Land gezogen und wird bald für die Aufnahmen ihres ersten Albums ins Studio gehen. «Ich habe noch eine Woche Ferien, danach gehts los», freut sich die Rotzgöre aus Wollishofen, die morgen 21 Jahre alt wird.

Der Erfolg scheint vorprogrammiert, hat sie doch die Künstleragentur Gadget unter Vertrag genommen. «Börni wird der nächste grosse Schweizer Shootingstar», ist Gadget-Chef Eric Kramer überzeugt, der schon Baschi zum Durchbruch verholfen hat und Stars wie Stress und die Lovebugs managt.

Nach den ersten Probeaufnahmen steht auch fest, wer das Börni-Debüt produzieren wird: Mit Fred Herrmann vom Hitmill Studio, das Erfolgsproduzent Roman Camenzind gehört, sitzt derjenige an den Reglern, der das Album von MusicStar Fabienne Louves produziert hat. Eine gute Referenz für Börni, allerdings will die Zürcherin mit ihrem Sound einen anderen Weg gehen: «Für mich muss es etwas Rockiges sein.» Und sie wird auf Englisch singen. «Ich habs mit Mundart probiert, aber das passt nicht zu mir.»

Auch sonst will die Informatikerin aus «Wollyhood» ihr eigenes Ding durchziehen: «Ich schreibe an den Songs mit», sagt sie. Produzent Herrmann ist von seinem Schützling überzeugt: «Börni wird die Schweizer Musikszene auf den Kopf stellen!»

Marlies Seifert

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