MusicStar: Börni weiter - Sandro muss gehen

Aktualisiert

MusicStar: Börni weiter - Sandro muss gehen

Grosse Überraschung: Börni und Sandro, von den Medien als Favoriten gehandelt, mussten auf das Friendship-Ticket hoffen - für Börni reichte es am Ende knapp. Zuvor enttäuschte die 80er-Ikone Kim Wilde mit falschen Tönen.

MusicStar im 80ies-Fieber: Kim Wilde performte zusammen mit den Kandidatinnen und Kandidaten ein Medley der Hits «You Came» und «Kids in America». Vor allem im ersten Teil gab sich die 80ies-Ikone alles andere als sicher: Sie hatte nicht genug Luft, um die Töne genau zu treffen und zu halten, und sie wirkte bei ihrem Auftritt alles andere als entspannt. Nach ihrer durchzogenen Show gab sie den MusicStars einen Tipp auf den Weg: «Immer mit einem Bein auf dem Boden bleiben». Etwas mehr abheben hätte sie ruhig selbst dürfen an diesem Abend.

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Die Sendung begann zuvor ebenfalls mit einem 80er-Jahre-Medley: Phil Collins stand auf dem Programm. Jury-Papst Detlef D! überraschte mit der Nachricht, dass er und seine Freundin heiraten werden: «Auch die verrücktesten Menschen finden irgendwann ihren Deckel», meinte D!.

Überraschende «Entscheidung»

Grosse Überraschung zum Schluss der Sendung: Das TV-Publikum war alles andere als begeistert von Börni Höhn und Sandro Dietrich. Mit vier Stimmen erhielt Börni das Friendship-Ticket - Sandro musste gehen. Zuvor wurde er von der Jury richtiggehend demontiert: Er sei «faul, gleichgültig, und kein Teamplayer» fand etwa Detlef D! Soost.

Die Beinahe-Abwahl von Börni Höhn zeigt: Nur, weil viele Schweizer Medien sie schon als Siegerin bezeichnen, hat sie noch lange nicht gewonnen. Ihre Darbietung von «All Good Things (Come To An End)» von Nelly Furtado war alles andere als fehlerfrei - das konnte auch das übertriebene Lob der Jury nicht vertuschen.

Die Performances im Überblick:

Den Anfang machte Sandra Wild mit dem Song «Dieses Leben» von Juli. Börni Höhn sang «All Good Things (Come To An End)» von Nelly Furtado. Beide erhielten gute Noten von der Jury.

Der erste männliche Kandidat war Sandro Dietrich mit «Always» von Bon Jovi. Er sei «faul», und es werde «von Mal zu Mal schlechter», so Tanzpummel Detlef D!, ausserdem «gleichgültig, kein Teamplayer.». Und Roman: «Gequält... als hättest Du grosse Schmerzen».

Nach Sandro kam Fabienne Louves mit «Pieces of Me» von Ashlee Simpson. Die Jury erteilte ihr bessere Noten als letzte Woche. Ihr folgte Luca Scioscia mit seinem Lieblingslied «Cambiare» von Alex Baroni - Jury und Saal zeigten sich begeistert. Brian Abeywickreme traf bei «I Don't Want To Miss A Thing» von Aerosmith einige Töne nicht - das Urteil der Jury war dann aber gnädig - obwohl Roman sagte: «Es bleibt ein Hauch von Landwirtschaft hängen».

Letzter Kandidat war Muhammed Kahraman mit «I Believe I Can Fly» von R. Kelly. «Es ist dir nicht gelungen, das hat nicht gereicht» meinte Artemis. Und Detlef D! meinte, Mumi würde nicht alles geben - aus Angst würde er sich zurücknehmen. Die Zuschauer zu Hause sahen das anders: Mumi ist eine Runde weiter.

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