Buskers: Musik-Fans strömten zu Riesentorte

Aktualisiert

BuskersMusik-Fans strömten zu Riesentorte

Die zehnte Ausgabe des Buskers lockte Zehntausende Besucher an. Die Strassen-Sause soll auch in Zukunft nur bis Mitternacht dauern.

von
Patricia Shams

Ein feuerspeiender Höllenhund, exzentrische Babypuppen und eine begehbare Geburitorte als absolutes Highlight: Die Jubiläumsausgabe des Strassenmusikfestivals Buskers regte alle Sinne der Besucher an. Entsprechend ausgelassen und friedlich war die Stimmung in den proppenvollen Gassen. Die zehnte Ausgabe des Strassenmusikfests lockte am Wochenende rund 65 000 Musikbegeisterte in die Hauptstadt – 10 000 weniger als im vergangenen Jahr. Schuld war das schlechte Wetter am Donnerstag. Neben den 400 musikalischen Darbietungen zog die sieben Meter hohe begehbare Geburtstagtorte die Massen auf den Münsterplatz - manche standen zwei Stunden Schlange, um den verspiegelten Hindernisparcour im Innern meistern zu können.

Keine Freinacht

Trotz Megasause und 170 Artisten aus aller Welt, verstummte die Strassenparty bereits kurz nach Mitternacht – innert Minuten mussten auch die zahlreichen Openair-Bars in der Altstadt dichtmachen. Dies wird auch in den nächsten zehn Jahren nicht anders sein - das Buskers hat keine Nachtschwärmer-Visionen für die Zukunft, sagt Gründerin Christine Wyss: «Das Fest findet mitten im Wohngebiet statt und die Besucher werden nach Mitternacht nicht gesitteter». Daher wolle man in den nächsten Jahren auch nicht weiter wachsen. «Lieber überlegen wir uns wieder optische Highlights.»

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