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Kritik nach HöhlendramaMusk nennt britischen Taucher «Pädo»

US-Tech-Magnat Elon Musk bot bei der Rettung der Fussball-Buben in Thailand seine Hilfe an. Dafür brachte er eigens ein Mini-U-Boot in die Höhle. Zum Einsatz kam das Gefährt nicht.

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jdr

Diese Bilder teilte Elon Musk nach seinem Besuch in der Höhle in den sozialen Medien. Mittlerweile sind die 12 Buben und ihr Trainer befreit. (Video: Tamedia/AP)

Einer der Taucher, der beim Höhlendrama in Thailand im Einsatz war, hat den Nutzfaktor von Elon Musks U-Boots kommentiert: «Er kann sich sein U-Boot dahin schieben, wo es weh tut», sagte der Brite Vern Unsworth dem US-Nachrichtensender CNN. Das Angebot Musks, bei der Rettung der zwölf Buben und ihrem Trainer behilflich zu sein, sei «nur ein PR-Gag» gewesen.

Unsworth weiter: «Es bestand absolut keine Chance, dass es funktioniert. Er hatte keine Vorstellung davon, wie es in der Höhle aussieht». Das U-Boot wäre «nicht einmal 50 Meter weit in die Höhle reingekommen».

Diese Aussagen wollte Musk nicht auf sich sitzen lassen. Auf Twitter schlägt der Tesla Gründer zurück und betont, dass sein Mini-U-Boot ohne Probleme bis zur Höhle 5, in der die Eingeschlossenen festsassen, gelangt wäre. «Sorry Pädo-Typ, du wolltest es so», so Musk. Für die Aussage hagelte es heftige Kritik. Ein Twitter-User schreibt etwa: «Warum bezeichnen Sie einen Helden als pädophil? Was ist los mit Ihnen?» Musks Tweet wurde mittlerweile gelöscht.

Mehr als zwei Wochen sassen zwölf Buben, allesamt Mitglieder eines Fussballteams, und ihr Trainer in einer Höhle im Norden Thailands fest. Spezialtaucher retteten sie in einer mehrtägigen Aktion. Die letzten Kinder wurden am Dienstagabend aus der Tham-Luang-Höhle befreit.

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Die geretteten Fussball-Junioren werden abgeschirmt, als sie zwischen Auto und Helikopter umsteigen.

Die geretteten Fussball-Junioren werden abgeschirmt, als sie zwischen Auto und Helikopter umsteigen.

AFP/Lillian Suwanrumpha
Die thailändische Armee veröffentlichte ein Foto der Fussball-Junioren, die über zwei Wochen in einer Höhle gefangen waren. (2. Juli 2018)

Die thailändische Armee veröffentlichte ein Foto der Fussball-Junioren, die über zwei Wochen in einer Höhle gefangen waren. (2. Juli 2018)

Royal Thai Army
Auch nach der beschwerlichen Rettung aus der Höhle haben die Buben einige Hürden zu überwinden, bevor sie ihr normales Leben wieder aufnehmen können. (7. Juli 2018)

Auch nach der beschwerlichen Rettung aus der Höhle haben die Buben einige Hürden zu überwinden, bevor sie ihr normales Leben wieder aufnehmen können. (7. Juli 2018)

Keystone/AP/Royal Thai Navy

An Tag zwei der Rettungsaktion stand US-Unternehmer Elon Musk vor dem Höhleneingang, im Gepäck ein Mini-U-Boot seiner Firma SpaceX. Nach dem Fussballteam der Buben, «Wild Boars», getauft, hoffte Musk, das Gefährt in «Kindergrösse» könne als Rettungskapsel dienen. Zum Einsatz kam es aber nie – laut dem Einsatzleiter war es ungeeignet für die Verhältnisse vor Ort.

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In einem neuen Video wird die Rettung der Buben aus der Höhle gezeigt. (11. Juli 2018)

In einem neuen Video wird die Rettung der Buben aus der Höhle gezeigt. (11. Juli 2018)

AP/Thai NavySEAL / Sakchai Lalit
Mit Tragen werden die Buben aus der Höhle gehieft.

Mit Tragen werden die Buben aus der Höhle gehieft.

AP/Thai NavySEAL
Insgesamt waren rund 1000 Helfer im Einsatz, um die Buben aus ihrer misslichen Lage zu retten.

Insgesamt waren rund 1000 Helfer im Einsatz, um die Buben aus ihrer misslichen Lage zu retten.

AP/Thai NavySEAL

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