Ramsan Kadyrow - Musk will mit Putin kämpfen – jetzt hat er «Putins Bluthund» am Hals

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Ramsan KadyrowMusk will mit Putin kämpfen – jetzt hat er «Putins Bluthund» am Hals

Elon Musk hat Russland-Präsident Wladimir Putin auf Twitter zum Kampf herausgefordert. Damit hat der Tesla-Chef viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen – und «Putins Bluthund» Ramsan Kadyrow verärgert.

von
Jonas Bucher
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Elon Musk hat mit seiner Kampfansage an Putin für Aufsehen gesorgt.

Elon Musk hat mit seiner Kampfansage an Putin für Aufsehen gesorgt.

imago images/ZUMA Wire
«Putins Bluthund» Ramsan Kadyrow hat nun zum verbalen Gegenschlag ausgeholt.

«Putins Bluthund» Ramsan Kadyrow hat nun zum verbalen Gegenschlag ausgeholt.

imago images/Russian Look
Er ist Russland-Präsident Wladimir Putin loyal ergeben.

Er ist Russland-Präsident Wladimir Putin loyal ergeben.

IMAGO/UIG

Darum gehts

  • Nach der Kampfansage an Wladimir Putin wird Tesla-Chef Elon Musk nun von Ramsan Kadyrow verbal attackiert.

  • «Putins Bluthund» prophezeit Musk, dass Putin ihn verprügeln werde.

  • Musk reagiert, wie man ihn kennt. Er trollt munter weiter.

Der exzentrische US-Milliardär Elon Musk hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Kampf herausgefordert. Der Gewinner soll die Ukraine bekommen. Der Tweet hat in hohen Kreisen in Moskau und Kiew bereits Reaktionen ausgelöst. Tesla-Chef Musk ist bekannt dafür, auf Social Media immer wieder für Kontroversen zu sorgen. 



Die wohl nicht sonderlich ernstgemeinte Kampfansage an Putin hat nun Ramsan Kadyrow auf den Plan gerufen. Der 45-jährige Präsident der russischen autonomen Republik Tschetschenien ist Wladimir Putin loyal ergeben. Bekannt ist er unter seinem Übernamen «Putins Bluthund». Seine als Privatarmee bezeichnete Miliz soll ebenfalls in den Angriffskrieg gegen die Ukraine gezogen sein.

Putins Bluthund holt zum Gegenschlag aus

Kadyrow  holt nun auf Telegram zum verbalen Gegenschlag aus. An den reichsten Menschen der Welt wendet er die Worte: «Elon Musk, ein Ratschlag: Messen Sie Ihre Stärke nicht mit der von Putin. Sie spielen in zwei unterschiedlichen Ligen.» Der Tschetschenen-Präsident prophezeit, dass Putin unsportlich aussehen werde, «wenn er Ihnen, einem viel schwächeren Gegner, die Seele aus dem Leib prügelt».

Er rät Musk, seine Muskeln aufzupumpen, «um sich von der verweichlichten Elona in den brutalen Elon zu verwandeln, der Sie sein müssen.» Putins Bluthund empfiehlt dem Tesla-Boss ein Training in der tschetschenischen Armee. 



Elon Musk reagiert auf die Wuttirade Kadyrows, wie man es von ihm kennt. Er trollt munter weiter. Auf Twitter teilt der Milliardär mit: «Vielen Dank für das Angebot, aber eine so hervorragende Ausbildung würde mir einen zu grossen Vorteil verschaffen. Sollte Putin Angst vor einem Kampf haben, erkläre ich mich dazu bereit, nur meine linke Hand zu benutzen – und ich bin nicht einmal Linkshänder.» Dazu änderte der Tesla-Chef seinen Twitter-Namen in Elona.

Das ist ein Troll

Als Troll gilt in der Netzkultur eine Person, die im Internet absichtlich einen verbalen Disput entfacht, oder vorsätzlich Menschen im Netz verärgern möchte. Das geschieht meist zur Unterhaltung des Trolls. Zu den Methoden des sogenannten Trollen zählt das Posten von irrelevanten oder nicht themenbezogenen Nachrichten. Die Troll-Beiträge zielen auf emotionale Provokation ab. Dies erfolgt mit der Motivation, eine emotionale Reaktion anderer Gesprächsteilnehmer zu provozieren.  

Bist du oder ist jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Lilli.ch, Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Alter ohne Gewalt, Tel. 0848 00 13 13

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Beratungsstellen für gewaltausübende Personen

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