Wegen Fake-Accounts: Musk will Twitter-Kauf vorübergehend auf Eis legen – Aktie stürzt ab
Aktualisiert

Wegen Fake-AccountsMusk will Twitter-Kauf vorübergehend auf Eis legen – Aktie stürzt ab

Weil er Twitters Angaben über den Anteil von Fake-Profilen nicht traut, rudert der Tesla-Chef beim Kauf des Kurznachrichtendienstes vorerst zurück.

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Elon Musk kündigte auf Twitter an, den Kauf der Plattform vorerst auf Eis zu legen.

Elon Musk kündigte auf Twitter an, den Kauf der Plattform vorerst auf Eis zu legen.

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In den Wochen zuvor liess der Tesla-Chef immer wieder verlauten, dass er Twitter kaufen wolle.

In den Wochen zuvor liess der Tesla-Chef immer wieder verlauten, dass er Twitter kaufen wolle.

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Jetzt fordert Musk aber, dass zuerst Beweise für die Berechnung, dass unter fünf Prozent aller Twitter-Konten Fake-Profile seien, dargelegt werden.

Jetzt fordert Musk aber, dass zuerst Beweise für die Berechnung, dass unter fünf Prozent aller Twitter-Konten Fake-Profile seien, dargelegt werden.

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Darum gehts

Tech-Milliardär Elon Musk hat seinen Deal zum Kauf von Twitter am Freitag für vorläufig ausgesetzt erklärt. Er wolle erst Berechnungen abwarten, dass Accounts, hinter denen keine echten Nutzer und Nutzerinnen stecken, tatsächlich weniger als fünf Prozent ausmachten, schrieb Musk bei Twitter. Der Online-Dienst hatte diese Schätzung Anfang der Woche veröffentlicht. Musk hatte zuvor erklärt, er wolle Accounts, die etwa zum Versenden von Spam-Nachrichten eingesetzt werden, von der Plattform verbannen. Laut «CNBC» stürzte die Twitter-Aktie daraufhin um 19 Prozent ab.

Die Twitter-Aktie fiel nach Musks Tweet im vorbörslichen Handel rasch um fast ein Viertel und notierte bei etwa 34,50 Dollar. Das ist weit entfernt von den 54,20 Dollar je Aktie, die Musk den Aktionären und Aktionärinnen in Aussicht gestellt hatte. Schon am Donnerstag war das Papier mit 45,08 Dollar aus dem Handel gegangen – ein Zeichen der Skepsis von Investoren und Investorinnen, dass Musk den Deal tatsächlich durchzieht.

Der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla hatte sich mit dem Twitter-Verwaltungsrat auf einen rund 44 Milliarden Dollar schweren Deal geeinigt. Er ist aber noch darauf angewiesen, dass ihm genug Aktionäre und Aktionärinnen ihre Anteile abtreten wollen. Twitter und Musk wollten die Übernahme bislang bis Jahresende abschliessen. Er kaufte in den vergangenen Monaten bereits einen Anteil von gut neun Prozent an Twitter an der Börse.

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(DPA/bho)

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