Bühler AR: Mustang-Stuten warten auf ihren Hengst
Aktualisiert

Bühler ARMustang-Stuten warten auf ihren Hengst

Die Familie Gassmann kämpft mit Leib und Seele für den Erhalt der Spanish Mustangs: Fünf Indianerponys haben sie schon bei sich im Appenzellerland. Jetzt fehlt nur noch ein Hengst.

von
Julia Fischer
Mustang-Reiter Roland Zürrer, Züchterin Pamela Gassmann und Sohn Jack mit der Stute Goldberry. (juf)

Mustang-Reiter Roland Zürrer, Züchterin Pamela Gassmann und Sohn Jack mit der Stute Goldberry. (juf)

«Insgesamt gibt es nur noch rund 300 waschechte Spanish-Mustang-Zuchtstuten», so die Amerikanerin Pamela Gassmann, die sich seit Jahren mit der Stiftung Windcross für die bedrohte Pferderasse einsetzt. Auf ­ihrem Hof in Bühler beherbergt sie mit ihrem Mann fünf Indianerponys – drei davon sind gerade aus Virginia eingeflogen worden. Ein Hengst war nicht dabei, obwohl der zur Zucht in der Schweiz dringend gebraucht würde. «Bis jetzt konnten wir leider noch keinen passenden Hengst zu uns bringen», so Jürg Gassmann. Und eine künstliche Befruchtung – wie bei Kühen gang und gäbe – sei bei den robusten Mini­pferden nicht möglich, da das Hengst-Sperma beim Einfrieren zerstört werde.

Um den Rest der Ostschweiz für die Spanish Mustangs zu begeistern, präsentieren die Gassmanns ihre Pferde an der Offa 2010 – Pocahontas-Indianer-Show inklusive. Darauf freuen sich besonders die Söhne der Familie: «Wir werden dem Publikum unsere Pfeil- und Bogen-Tricks auf den ­Ponys vorführen», so Jack Gassmann.

www.windcrossconservancy.org

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