Mutiger Polizist als Lebensretter
Aktualisiert

Mutiger Polizist als Lebensretter

Ein Polizist hat auf der Autobahn A3 im aargauischen Mumpf einen 47-jährigen Autofahrer aus einem brennenden Fahrzeug gerettet.

Der Automobilist kam mit dem Schrecken davon, der Polizist verletzte sich an einer Hand. Weil der Autofahrer alkoholisiert war, musste er seinen Führerschein abgeben.

Der Autolenker war in der Nacht auf Mittwoch kurz nach 02.00 Uhr aus zunächst noch ungeklärten Gründen plötzlich ins Schleudern geraten, rammte die Mittelleitplanke und blieb dort stehen, wie die Aargauer Kantonspolizei berichtet. Durch die Wucht des Aufpralls geriet das Auto in Brand.

Ein Aargauer Kantonspolizist, der nach beendetem Nachtdienst auf dem Rückweg zu seiner Dienststelle war, traf als Erster beim brennenden Auto ein. Der Lenker befand sich noch im Auto und schien nicht mehr in der Lage zu sein, selbst aussteigen zu können. Zudem waren die Türen von innen verschlossen. Der Polizist schaffte es, den Mann durch das beschädigte Fenster der Fahrertüre ins Freie zu zerren. Er zog sich dabei Schnittverletzungen an einer Hand zu. Der Automobilist blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon.

Ohne die Hilfe des Polizisten wäre er vermutlich im brennenden Auto umgekommen. Die Feuerwehr konnte den Autobrand schliesslich löschen. Das Fahrzeug brannte aber vollständig aus. Auf Grund des starken Qualms musste die Autobahn A3 in Richtung Basel vorübergehend gesperrt werden. Der gerettete Automobilist gab an, er habe einem Wildtier ausweichen müssen, worauf er die Herrschaft über sein Auto verloren habe. Der im Kanton Zürich wohnhafte Autofahrer war laut Polizei deutlich alkoholisiert. Er musste im Spital eine Blutprobe abgeben. Die Polizei nahm ihm den Führerausweis auf der Stelle ab. (dapd)

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