Japan: Verdächtiger Mörder von Shinzo Abe droht Todesstrafe

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JapanMutmasslichem Mörder von Shinzo Abe droht Todesstrafe

Der Verdächtige für den Mord an Japans Ex-Ministerpräsident Shinzo Abe wird angeklagt. Ihm wird unter anderem Mord vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung droht dem 42-Jährigen die Todesstrafe.

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afp/vfe
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Gegen den 42-jährigen Tetsuya Yamagami hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Er soll für die Ermordung an Japans Ex-Regierungschef Shinzo Abe verantwortlich sein.

Gegen den 42-jährigen Tetsuya Yamagami hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Er soll für die Ermordung an Japans Ex-Regierungschef Shinzo Abe verantwortlich sein.

AFP
Ihm werden Mord und der Verstoss gegen das Waffenkontrollgesetz vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung droht dem Verdächtigen die Todesstrafe. 

Ihm werden Mord und der Verstoss gegen das Waffenkontrollgesetz vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung droht dem Verdächtigen die Todesstrafe. 

Abe war am 8. Juli 2022 bei einem Wahlkampfauftritt in Nara niedergeschossen worden – kurz darauf wurde er im Krankenhaus für tot erklärt. 

Abe war am 8. Juli 2022 bei einem Wahlkampfauftritt in Nara niedergeschossen worden – kurz darauf wurde er im Krankenhaus für tot erklärt. 

IMAGO/ZUMA Wire

Darum gehts

  • Nach der Ermordung von Japans ehemaligem Ministerpräsidenten Shinzo Abe hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den mutmasslichen Täter erhoben.

  • Im Fall einer Verurteilung droht dem Verdächtigen die Todesstrafe.

  • Der 42-Jährige hatte sich monatelang einer psychiatrischen Untersuchung unterziehen müssen.

Nach der Ermordung des früheren japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den mutmasslichen Täter erhoben. Ihm würden Mord und Verstoss gegen das Waffenkontrollgesetz vorgeworfen, sagte ein Sprecher eines Gerichts im westjapanischen Nara am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Im Fall einer Verurteilung droht dem Verdächtigen die Todesstrafe. Nach Berichten örtlicher Medien hat der Verdächtige zugegeben, Abe getötet zu haben.

Der 42-Jährige hatte sich monatelang einer psychiatrischen Untersuchung unterziehen müssen. Diese wurde Anfang der Woche mit der Verlegung in eine Polizeistation in Nara abgeschlossen. Ein Gutachten kam zum Schluss, dass der Verdächtige prozessfähig ist.

Attentat wegen finanzieller Schwierigkeiten seiner Familie

Abe war am 8. Juli bei einem Wahlkampfauftritt in Nara niedergeschossen worden. Wenige Stunden später wurde der 67-Jährige im Krankenhaus für tot erklärt. Sein mutmasslicher Mörder soll Abe ins Visier genommen haben, weil er den konservativen Politiker mit einer Kirche in Verbindung brachte, die er für finanzielle Schwierigkeiten seiner Familie verantwortlich machte.

Abe war Japans prominentester Politiker. Er hielt auch nach seinem Rücktritt im Jahr 2020 eine angesehene Stellung im öffentlichen Leben. Zugleich polarisierte er, da er Vorwürfe der Vetternwirtschaft auf sich zog und nationalistische Ansichten vertrat.  

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