Aktualisiert 08.02.2011 22:38

Sanierung gefordertMuttenzer Chemie-Müll soll weg

16 Organisationen, Parteien und Verbände beider Basel haben sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, dass die Chemiemülldeponien in Muttenz BL sicher saniert werden.

Das Vorbild für die Muttenzer Initiative: die Sanierung der Chemiemülldeponie Bonfol. Im Bild: die letzte Schicht des Deponiedeckels wird abgebaut, 6. April 2010.

Das Vorbild für die Muttenzer Initiative: die Sanierung der Chemiemülldeponie Bonfol. Im Bild: die letzte Schicht des Deponiedeckels wird abgebaut, 6. April 2010.

In Muttenz hat sich die «Allianz Deponien Muttenz» (ADM) gebildet. ADM setze sich im Interesse von Menschen und Umwelt für eine sichere, einmalige, definitive und gemäss dem neuesten Stand der Technik durchzuführende Sanierung der Chemiemülldeponien im Umfeld des Trinkwasserschutzgebiets Muttenzer Hard ein, heisst es im nach der Gründungsversammlung veröffentlichten Communiqué. Die Kosten müssten die Novartis, Syngenta, Clariant und BASF tragen.

Als Vorbild diene das Collectif Bonfol (CB). Seit elf Jahren begleite dieser Zusammenschluss von Umweltorganisationen, Gewerkschaften und anderen Organisationen die Planung und Umsetzung der vollständigen Sanierung der Chemiemülldeponie Bonfol (JU).

Vertreten waren bei der Gründung die Muttenzer SP und die Grünen, die Grünen und die SP von Basel-Land, Basta sowie die Grünen von Basel-Stadt, die Gewerkschaft Unia Basel-Land. Auch der WWF, Greenpeace, das Aktionskomitee Chemiemüll weg! Sowie der VCS beider Basel waren bei der Gründung zugegen. (sda)

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