Aktualisiert 18.12.2018 08:03

Mit selbstgebautem FallschirmMutter filmt, wie ihr Sohn in den Tod stürzt

Im Osten der Ukraine ereignete sich ein tragisches Unglück. Ein 15-Jähriger stürzte sich von einem Hochhaus in die Tiefe, doch sein Fallschirm öffnete sich nicht.

von
roy
1 / 3
Der 15-Jährige steht auf dem Dach eines mehrstöckigen Hochhauses und will hinunterspringen.

Der 15-Jährige steht auf dem Dach eines mehrstöckigen Hochhauses und will hinunterspringen.

Screenshot fot.yt/OneNews
Er tut dies auch - mit einem selbstgebautem Fallschirm -, doch der Sprung geht schief. Der Teenager ist tot.

Er tut dies auch - mit einem selbstgebautem Fallschirm -, doch der Sprung geht schief. Der Teenager ist tot.

Screenshot fot.yt/OneNews
Das Unglück ereignete sich in der ostukrainischen Stadt Makijiwka.

Das Unglück ereignete sich in der ostukrainischen Stadt Makijiwka.

Google Maps

Bogdan Firsow wollte wohl seine Mutter und alle anderen Schaulustigen, die am Boden auf ihn warteten, beeindrucken – mit einem Fallschirmsprung aus 43 Metern Höhe von einem 14-stöckigen Hochhaus im ostukrainischen Makijiwka.

Der 15-Jährige aber bezahlte sein Vorhaben mit seinem Leben, denn der Fallschirm öffnete sich nicht. Firsow stürzte ungebremst in die Tiefe. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Aber auch wenn sich der Fallschirm geöffnet hätte, wären die Überlebenschance gering gewesen, sagt ein Experte zur Zeitung «Fakti». Die Höhe sollte ihm zufolge mindestens 70 Meter betragen.

Mutter unter Schock

Firsows Mutter, die ihn laut Medien noch dazu ermuntert und zugejubelt hatte, musste mit ansehen, wie ihr Sohn in die Tiefe und in den Tod stürzte. Ein Anwesender berichtet: «Es geschah vor meinen Augen.» Der Junge sei mit dem Rücken auf dem Boden aufgeschlagen.

Weitere Schaulustige berichten, dass niemand versucht habe, ihn aufzuhalten. «Alle haben nur gefilmt. Niemand hat versucht, ihn zu stoppen», berichten sie der Zeitung.

Die Mutter steht nach dem tödlichen Sprung unter Schock. Ein anderer Augenzeuge erzählt, dass sie sich noch Stunden später weigerte, die Unglücksstelle zu verlassen.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.