Bitte um Privatsphäre: Mutter von Achtlingen lehnte Reduktion ab
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Bitte um PrivatsphäreMutter von Achtlingen lehnte Reduktion ab

Die Mutter der am Montag in Kalifornien geborenen Achtlinge hat es nach Angaben ihrer Ärzte abgelehnt, einen Teil der Föten abzutreiben.

Trotz der unerwartet hohen Babyzahl habe sie sich nicht zu einer sogenannten Reduktion der Ungeborenen entschlossen, sondern alle Kinder austragen wollen. Sie hätten der Schwangeren eine «selektive Abtreibung» angeboten, sagte der Arzt Harold Henry vom Kaiser-Spital in Bellflower in der Freitagsausgabe der «Los Angeles Times».

Die Frau, die ihre Identität noch geheim hält, hatte das Spital in der 12. Schwangerschaftswoche aufgesucht. Sie war in der 30. Woche, als die Frühchen am Montag auf die Welt kamen.

Mutter bittet um Privatsphäre

«Das Achte war eine Überraschung für uns alle, aber es ist auch ein Segen», liess die Mutter durch die Ärzte mitteilen. Sie verstehe das grosse Interesse an der Achtlingsgeburt, aber sie bitte derzeit um Wahrung ihrer Privatsphäre. Später wolle die Familie mehr Einzelheiten bekanntgeben, fuhr die Mutter in ihrer Botschaft fort.

Am Mittwoch konnte sie die sechs Jungen und zwei Mädchen auf der Intensivstation erstmals in ihren Brutkästen betrachten. Dem US- Magazin «People» zufolge durfte sie die Babys jedoch noch nicht halten, sah ihnen aber beim Schlafen zu.

Sechs ältere Geschwister

Nach Angaben des US-Fernsehsenders CBS hat die Mutter der Achtlinge schon sechs ältere Kinder. Eine Bekannte, die anonym bleiben wollte, hatte dem Sender verraten, die Frau habe bereits vier Söhne und zwei Töchter, unter ihnen Zwillinge.

In den USA waren zuvor erst einmal Achtlinge geboren worden. Die fünf Mädchen und zwei Jungen aus dem US-Bundesstaat Texas feierten im vergangenen Monat ihren zehnten Geburtstag. Das achte Geschwisterchen war eine Woche nach der Geburt gestorben. (sda)

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