Oscars 2014: Mutterliebe, Tränen und Gott – die Oscar-Reden
Aktualisiert

Oscars 2014Mutterliebe, Tränen und Gott – die Oscar-Reden

In Gewinner-Reden lassen Stars gerne die Hosen runter und offenbaren ungeahnte Qualitäten. Einige sind plötzlich lustig oder selbstverliebt, andere gerührt und schockiert.

von
lme

Im Vorfeld der diesjährigen Oscar-Gala bat die Academy die Gewinner, man möge sich doch auf eine Redezeit von 45 Sekunden beschränken, um die Sendezeit der Oscar-Verleihung nicht unnötig zu strapazieren. Diesem Aufruf kam aber kaum ein Gewinner nach – zum guten Glück!

Hier sehen Sie die Reden der Gewinner in den wichtigsten Kategorien:

Matthew McConaughey (Bester Hauptdarsteller)

Der 44-Jährige dankte zuerst Gott, dann seinem verstorbenen Papa. Der sei jetzt bestimmt mit einem Bier in der Hand auf einer Wolke am Tanzen.

Redezeit: eine Minute.

Cate Blanchet (Beste Hauptdarstellerin)

Die Blondine brachte die Oscar-Verleihung auf den Punkt: Die Preisträger seien zufällig und subjektiv ausgesucht. Also dankte sie brav allen anderen, nur nicht sich selber.

Redezeit: drei Minuten.

Jared Leto (Bester Nebendarsteller)

Der Sänger im Nebenerwerb sollte noch einen Bonus-Oscar für den herzerweichendsten Dank an seine Mutter bekommen. Danach wurde er politisch und gedachte der Opfer in den Konflikten in Venezuela und der Ukraine.

Redezeit: dreieinhalb Minuten.

Lupita Nyong'o (Beste Nebendarstellerin)

Endlich Tränen! Die Newcomerin war derart gerührt, dass sie aus dem Dankesagen kaum mehr rauskam. Aber schön wars!

Redezeit: zwei Minuten.

Abseits der Bühne sorgte Moderatorin Ellen DeGeneres für das Twitter-Highlight des Abends. Ihr Superstar-Selfie brachte mit über zwei Millionen Retweets das soziale Netzwerk kurzzeitig zum Erliegen.

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