Corona-Faktencheck - Sars-CoV-2 schlägt auf die Potenz – die Impfung nicht

Corona-FaktencheckSars-CoV-2 schlägt auf die Potenz – die Impfung nicht

Echt oder fake? Diese Frage stellt sich angesichts der unzähligen Meldungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 und seinen Auswirkungen auf die Welt regelmässig. Hier erfährst du, was dahinter steckt.

von
Fee Anabelle Riebeling
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Ein Tweet Nicki Minajs sorgte für Aufruhr: Die Rapperin twitterte, ihr Cousin wolle sich nicht impfen lassen. Sein Freund sei nämlich nach der Impfung impotent geworden.

Ein Tweet Nicki Minajs sorgte für Aufruhr: Die Rapperin twitterte, ihr Cousin wolle sich nicht impfen lassen. Sein Freund sei nämlich nach der Impfung impotent geworden.

REUTERS
Das sorgte für Lacher – etwa in der Show des US-Talkmasters Jimmy Kimmel, laut dem wohl weniger die Covid-19-Impfung für die angebliche Hodenschwellung verantwortlich sein dürfte: «Die Frage ist: Was hast du mit mit deinen Hoden angestellt?»

Das sorgte für Lacher – etwa in der Show des US-Talkmasters Jimmy Kimmel, laut dem wohl weniger die Covid-19-Impfung für die angebliche Hodenschwellung verantwortlich sein dürfte: «Die Frage ist: Was hast du mit mit deinen Hoden angestellt?»

Screenshot Twitter/@JimmyKimmelLive
Das Problem: Einige Menschen glauben nun, die Covid-19-Impfungen könnten zu Potenzverlust führen. Doch das ist nicht mehr als ein Gerücht. «Störungen der männlichen Potenz sind keine bekannten Nebenwirkungen der Covid-19 Impfstoffe», teilt Swissmedic auf Anfrage von 20 Minuten mit.

Das Problem: Einige Menschen glauben nun, die Covid-19-Impfungen könnten zu Potenzverlust führen. Doch das ist nicht mehr als ein Gerücht. «Störungen der männlichen Potenz sind keine bekannten Nebenwirkungen der Covid-19 Impfstoffe», teilt Swissmedic auf Anfrage von 20 Minuten mit.

20min/Marco Zangger

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Donnerstag, 21.10.2021

Sars-CoV-2 schlägt auf die Potenz – die Impfung nicht

Rapperin Nicki Minaj teilte kürzlich auf Twitter, dass ein Freund ihres Cousins nach der Impfung impotent geworden sei. Seine Verlobte habe daraufhin die Hochzeit abgeblasen. Zwar beeilten sich Medizinerinnen und Mediziner aus aller Welt, die Meldung als Quatsch abzutun. Aber das Gerücht, die Covid-19-Impfungen würden Erektionsstörungen verursachen, war geboren – und hält sich seitdem. Stimmen tut es aber nicht.

So wurden allein in Europa bislang mehr als eine halbe Milliarde Impfdosen verabreicht. Auffällige Meldungen von Erektionsstörungen, Testosteronmangel oder Unfruchtbarkeit sind weder der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA noch dem Schweizerischen Heilmittelinstitut bekannt. «Störungen der männlichen Potenz sind keine bekannten Nebenwirkungen der Covid-19 Impfstoffe», teilt Swissmedic auf Anfrage von 20 Minuten mit. «Derzeit liegen weder aus Studien noch aus Spontanmeldungen Daten vor, die einen Zusammenhang nahelegen.»

Verschiedene Arten von Problemen

Ganz anders sieht das punkto der Auswirkungen einer Covid-19-Infektion aus. Bereits mehrere Studien zeigen, dass das Coronavirus sexuelle Lust und Gesundheit von Männern beeinträchtigen kann. Neben Erektionsstörungen sind Hodenschmerzen, -schwellungen und -schädigungen dokumentiert. Ebenso die Unfähigkeit, einen Orgasmus zu erreichen, niedriger Testosteronspiegel und psychische Probleme.

Laut einer im Fachjournal «The World Journal of Men’s Health» veröffentlichten Studie, lassen sich bei einigen genesenen Männern auch nach sechs bis acht Monaten nach der eigentlichen Erkrankung noch Sars-CoV-2-Partikel in Penis und Hoden nachweisen. Auch fanden sie Hinweise auf eine «endotheliale Dysfunktion» – Erektionsprobleme, die auf die Schädigung der Endothelien zurückzuführen sind. Die Endothelzellen kleiden wie eine Tapete sämtliche Blutgefässe und Schwellkörper in unserem Körper aus, wo sie die Durchblutung regeln. Das ist auch für die Erektionsfähigkeit beim Mann wichtig.

Nachfrage nach Potenzmitteln angestiegen

Dass das Coronavirus Sars-CoV-2 Auswirkungen auf die sexuelle Gesundheit haben kann, bestätigt auch Daniel Eberli, Direktor der Klinik für Urologie am Universitätsspital Zürich gegenüber 20 Minuten: Seit Beginn der Pandemie «gibt es eindeutig mehr erektile Funktionsstörungen.» Das zeige auch eine kürzlich im «Journal of General Internal Medicine» veröffentlichte Studie, laut der in den USA die Verkaufszahlen von Potenzmitteln wie Viagra oder Cialis im Jahr 2020 sprunghaft angestiegen sind. «Das ist natürlich ein indirektes Zeichen, das man ernst nehmen muss», so Eberli.

Der Urologe glaubt derzeit nicht, dass das Long Covid im Genitalbereich von dauerhafter Natur ist: «Grundsätzlich bleiben wir momentan noch positiv, aber sicher kann man das natürlich noch nicht sagen.»

Montag, 18.10.2021

Hat Norwegen Covid-19 als genauso gefährlich wie die Grippe eingestuft?

Den September 2021 werden wohl viele Skandinavier und Skandinavierinnen in guter Erinnerung behalten: Gleich mehrere Länder gingen einen Schritt in Richtung mehr Normalität. Dänemark hat sämtliche Corona-Massnahmen für beendet erklärt, dessen nördliche Nachbarn haben sich von einem grossen Teil der Beschränkungen verabschiedet. So gibt es in Schweden nur noch «besondere Hinweise» für Teil- und Ungeimpfte. Und Norwegen verzichtet etwa auf die Ein-Meter-Abstandsregel und Teilnehmerbeschränkungen bei Veranstaltungen und privaten Treffen. In beiden Ländern gilt: Wer sich krank fühlt, soll zuhause bleiben. Wer Covid-positiv ist, muss zuhause bleiben.

Im Zuge der Lockerungen sind Meldungen in den sozialen Medien aufgetaucht, wonach Norwegen diesen Schritt gewagt hat, weil man dort dazu übergegangen sei, Covid-19 als genauso gefährlich wie die Grippe einzustufen. Doch das ist falsch, wie Correctiv.org schreibt. Mitarbeitende der Recherche-Plattform hatten zuvor direkt beim norwegischen Gesundheitsinstitut Folkehelseinstituttet (FHI) nachgefragt. Doch wie kommt die Behauptung dann zustande?

Aussage falsch interpretiert

Die Aussage beruhe wahrscheinlich auf einer falschen Interpretation eines Interviews, das der stellvertretende Direktor des FHI, Geir Bukholm, am 20. September der norwegischen Zeitung VG gab, zitiert Correctiv.org aus dem Antwortmail des FHI. Verantwortlich für die Missinterpretation dürfte vor allem die Überschrift «FHI: Vi kan nå sammenligne coronaviruset med influensa» – übersetzt: «FHI: Wir können das Coronavirus jetzt mit der Grippe vergleichen» – sein. Denn diesen Vergleich hat Bukholm im Interview nicht gezogen.

Vielmehr sagte er laut der Zeitung VG: «Wir befinden uns jetzt in einer neuen Phase, in der wir das Coronavirus als eine von mehreren Atemwegserkrankungen mit saisonalen Schwankungen betrachten müssen.» Dies liege daran, dass die überwiegende Mehrheit der gefährdeten Personen geschützt ist. «Und obwohl die Infektion immer noch im Umlauf ist, bleibt die Zahl der Hospitalisierungen niedrig. Somit wird das Coronavirus nicht zu einer starken Belastung des Gesundheitswesens führen.» Bei den Geimpften, die sich infizieren und Symptome entwickeln können, habe die überwiegende Mehrheit leichte, erkältungsähnliche Symptome. «Damit reiht sich das Coronavirus in die Reihe anderer Atemwegserkrankungen wie Erkältungen und saisonale Grippe ein.»

Impfquote erlaubt Öffnungsschritte

Entsprechend hat Norwegen nicht wie von einigen Personen im Internet die Gefährlichkeit des Coronavirus Sars-CoV-2 und Covid-19 herabgestuft, sondern kann aufgrund der hohen Impfquote im Land etwas entspannter damit umgehen. Laut Ourworldindata.org sind in dem skandinavischen Land mehr als 76 Prozent der Gesamtbevölkerung mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft, 68,9 Prozent sind vollständig geimpft (Stand 16. Oktober 2021). Zum Vergleich: In der Schweiz haben bisher 65,69 Prozent der Gesamtbevölkerung zumindest eine Impfdosis erhalten, 61,3 Prozent der Gesamtbevölkerung sind laut BAG vollständig immunisiert.

Freitag, 08.10.2021

Geimpfte weisen eine 251-mal höhere Viruslast auf als Ungeimpfte? Falsch!

«Eine bahnbrechende Vorabveröffentlichung», «alarmierende Ergebnisse», «verheerend für die Covid-19-Impfstoffe» – mit solchen Worten wird seit einiger Zeit eine Arbeit von Forschenden der britischen Oxford University geteilt. Sie zeige, so heisst es in den dem Link zur Seite gestellten Posts und Artikeln, dass geimpfte Personen eine 251-mal höhere Sars-CoV-2-Belastung in der Nase haben als ungeimpfte Personen. Die Autorinnen und Autoren sollen unter streng kontrollierten Bedingungen in einem Spital das Versagen des Impfstoffs nachgewiesen haben. Die Vorabveröffentlichung ist echt, zeigt aber weder das eine noch das andere.

Die Daten, auf denen die Arbeit basiert, stammen aus einer Untersuchung von Forschenden der Oxford University Clinical Research Unit, die in einem Spital für Tropenkrankheiten in Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam durchgeführt wurde. Im Fokus standen dabei die Durchbruchsinfektionen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Spitals, die alle den Impfstoff von AstraZeneca erhalten hatten. Im Untersuchungszeitraum (11. bis 25. Juni 2021) wurden 69 Beschäftige positiv auf die Delta-Variante von Sars-CoV-2 getestet. Von diesen nahmen 62 Personen an der klinischen Studie teil. «49 waren (prä)symptomatisch, einer benötigte eine Sauerstoffergänzung. Alle erholten sich ohne Komplikationen», heisst es im Abstract der Arbeit.

Delta ist deutlich infektiöser als das Ursprungsvirus.

Bei weiteren Untersuchungen der nachgewiesenen Virusproben zeigte sich, dass die «Viruslast der Fälle mit Impfdurchbrüchen der Delta-Variante 251-mal höher war als die der Fälle, die mit den alten Stämmen infiziert waren und zwischen März und April 2020 nachgewiesen wurden.» Zu einer Zeit also, in der noch keine Covid-19-Impfstoffe verfügbar waren. Die Fälle aus dem Vorjahr hatte das Forschungsteam zum Vergleich herangezogen. Damit zeigt die auf dem Preprint-Server des Fachjournals «The Lancet» und nicht im Journal selbst veröffentlichte Arbeit nur, was bereits bekannt ist: Delta ist deutlich infektiöser als das Ursprungsvirus.

Das Forschungsteam hat zwar tatsächlich die Daten von Geimpften und Ungeimpften miteinander verglichen, allerdings lässt dieser Vergleich keine Aussagen über unterschiedliche Viruslasten bei den beiden Gruppen zu, wie Jean-Daniel Lelièvre, Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten am Spital Henri-Mondor im französischen Créteil der Nachrichtenagentur AFP sagte: «Die Viruslast von Geimpften und Ungeimpften zu vergleichen, ohne sich auf die gleichen Stämme zu beziehen, ist wie ein Vergleich von Kartoffeln und Birnen.» Daraus zu schlussfolgern, dass Geimpfte eine 251-fach höhere Viruslast hätten, sei eine «Fehlinterpretation der wissenschaftlichen Daten.» Um einen derartigen Vergleich ziehen zu können, hätten die Forschenden Proben von geimpften und ungeimpften Patienten verwenden müssen, die sich im selben Zeitraum mit demselben Virusstamm infiziert haben.

Verantwortliche beziehen Stellung

Auch die Autorinnen und Autoren distanzieren sich von den falschen Behauptungen: «Die Unterschiede in der Viruslast waren auf die Fähigkeit der Delta-Variante zurückzuführen, höhere Viruslasten zu verursachen; sie hatten nichts mit dem Impfstatus der infizierten Person zu tun. Die Behauptung, dass geimpfte Personen im Vergleich zu ungeimpften Personen die 251-fache Menge an SARS-CoV-2 in ihren Atemwegen tragen, ist daher eine falsche Darstellung der Daten», heisst es in ihrem Statement. Und weiter: «Es gibt mehr als genug Beweise dafür, dass die Impfstoffe schwere Verläufe und Todesfälle verhindern können. Unsere Studie liefert keinen Beweis für das Gegenteil.»

Fakt ist: Geimpfte könne im Infektionsfall eine ähnlich hohe Viruslast in sich tragen wie Ungeimpfte. Aber sie bekämpfen das Virus schneller und sind dadurch weniger lange ansteckend.

Dienstag, 05.10.2021

Myokarditis-Studie verbreitet sich wie ein Lauffeuer – ist aber falsch

Eine Vorabstudie von kanadischen Forschenden hat in den sozialen Medien für ordentlich Aufregung gesorgt. Sie besagt nämlich, dass Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) nach den mRNA-Impfungen gegen Covid-19 in einem Verhältnis von 1:1000 auftreten. Der sogenannte Preprint wurde innert kurzer Zeit rund 16’000 Mal getweetet. Damit zählt die Arbeit zu den meistgeteilten auf Twitter. Doch es gibt ein Problem: Die Schlussfolgerung der Autorinnen und Autoren ist falsch. Darum haben sie die Vorabstudie auch wieder zurückgezogen und sich öffentlich entschuldigt.

Doch was genau ist passiert? Das Team aus Kanada hat mit den falschen Zahlen gerechnet: Statt in der Studie von 800’000 Geimpften auszugehen, die es im Untersuchungszeitraum vom 1. Juni bis 31. Juli tatsächlich gegeben hat, haben sie für ihre Berechnungen nur knapp 33’000 Geimpfte herangezogen. Entsprechend treten die Herzmuskelentzündungen nach der Covid-19-Impfung nicht im Verhältnis von 1:1000, sondern im Verhältnis 1:25’000 auf. Damit deckt sich das Ergebnis mit dem anderer Studien und den Erfahrungen in der Schweiz.

Das heisst: Tatsächlich kann es nach den Covid-19-Impfungen von Moderna und Biontech/Pfizer zu Herzmuskelentzündungen kommen. Allerdings nur in sehr seltenen Fällen. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit um ein Mehrfaches höher, wegen Covid-19 eine Myokarditis zu erleiden. Ausserdem besteht auch ohne Infektion oder Impfung die Gefahr, eine Myokarditis zu entwickeln – etwa, wenn man nach einer Erkältung zu früh beginnt, Sport zu treiben.

Nein, die Covid-19-Impfung lässt dich nicht magnetisch werden

Die Meldungen, dass die Covid-19-Impfungen Mikrochips enthalten, die so stark sind, dass der Impfarm magnetisch wird und sogar Kühlschrank-Magnete daran haften, halten sich hartnäckig. Richtig sind sie dennoch nicht.

In den in der Schweiz und der EU zugelassenen Impfstoffen befinden sich weder Mikrochips noch andere Metalle, die magnetisch sind. Entsprechend haben die Vakzine keinen Einfluss auf Magnete. Hinzu kommt, dass die Nadeln, mit welchen die Impfstoffe in den Arm gespritzt werden, sehr dünn sind. Das bedeutet: Selbst wenn damit ein metallisches Teilchen injiziert würde, wäre dessen Oberfläche zu klein, um einen Magneten daran haften zu lassen. Es ist also ausgeschlossen, dass an den Gerüchten etwas dran ist.

Dass die Magnete in den angeblichen Beweisvideos trotzdem ohne Zutun an der Haut haften, liegt vielmehr an der sogenannten Adhäsion. Diese Kraft sorgt dafür, dass zwischen Teilchen verschiedener Körper anziehende Kräfte wirken. Auch Schweiss, Feuchtigkeit oder Fette können dazu beitragen, dass Dinge an der Haut haften, wie Kriminalbiologe Mark Benecke schon im Jahr 2016 – und damit vor Auftauchen des Coronavirus Sars-CoV-2 – gegenüber 20 Minuten erklärte.

Für den angeblich magnetischen Arm gibt es andere Erklärungen als den Covid-19-Impfstoff.

20M/Tiktok/Instagram

Scheiden Geimpfte Spike-Proteine aus, die Ungeimpften schaden?

Geimpfte stellen eine Gefahr für die Ungeimpften dar – diese Warnung taucht in den sozialen Medien immer wieder auf. Die, die es teilen, fürchten sich vor dem sogenannten Impfstoff-Shedding: Also davor, dass bereits gegen Covid-19 Geimpfte das Spike-Protein des Coronavirus ausstossen und über Hautkontakt oder über die Luft an Ungeimpfte weitergeben. Dadurch würde es bei diesen – je nach Quelle – zu Hautausschlägen, unregelmässigen Menstruationen, Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten kommen. Allein auf Telegram gibt es mehrere Gruppen und Kanäle, die Berichte von den vermeintlichen Opfern des «Impfstoff-Sheddings» sammeln und Tipps dazu geben, wie man sich vor Geimpften schützen kann. Die Sorge geht so weit, dass sogar Maskengegnerinnen und -gegner darüber nachdenken, eine Maske zu tragen – nicht aus Angst vor Sars-CoV-2, sondern vor den Geimpften.

Dabei gibt es keinen Grund, sich vor den Geimpften zu fürchten. «Dieses Gerücht, wie so viele andere Gerüchte zu den COVID-19-Impfstoffen, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage», urteilt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), das in Deutschland für die Erfassung und Bewertung möglicher Nebenwirkungen der Corona-Impfungen zuständig ist. Eine Ausbreitung des Virus über Geimpfte würde mindestens ein vollständiges Virus erfordern, dass sich ausbreiten könne. «In den aktuell zugelassenen COVID-19-Impfstoffen ist aber kein Sars-CoV-2 enthalten, nicht einmal das fertige Spike-Protein, sondern nur der Bauplan für das Spike-Protein», zitiert BR.de. Der Impfstoff rege laut dem US-Mediziner Zubin Damania die Zellen dazu an, das Spike-Protein zu produzieren. Dieses würde aber in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden abgebaut, so dass es kaum eine Möglichkeit zum «Abwerfen des Proteins» gebe – «selbst dann nicht, wenn es tatsächlich auftreten würde.» Das sei aber nicht der Fall.

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