Zürich: Mysteriöser Angriff auf Hund an der Limmat

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ZürichMysteriöser Angriff auf Hund an der Limmat

Während dem Gassigehen wurde eine Seniorin von zwei Männern bedrängt. Diese packten ihren Hund. Erst als ein Passant mit der Polizei drohte, flüchteten die beiden.

von
rom
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Das ist Luna.

Das ist Luna.

Beim Spazieren an der Limmat in Zürich soll der Vierbeiner von zwei Asiaten gepackt worden sein.

Beim Spazieren an der Limmat in Zürich soll der Vierbeiner von zwei Asiaten gepackt worden sein.

Was die beiden Männer mit dem Hund vorhatten, ist unklar. Sie liessen erst von ihm ab, als ein hilfsbereiter Velofahrer mit der Polizei drohte.

Was die beiden Männer mit dem Hund vorhatten, ist unklar. Sie liessen erst von ihm ab, als ein hilfsbereiter Velofahrer mit der Polizei drohte.

Bei prächtigem Frühlingswetter spazierte eine 81-jährige Frau mit ihrem Hund am Donnerstagvormittag in Zürich-Altstetten der Limmat entlang. Luna war an der Leine. Auf der Höhe der Fussballplätze Hardhof passierte es, wie die Schwiegertochter der Seniorin erzählt: «Plötzlich tauchten zwei Asiaten auf und gingen auf meine Schwiegermutter zu.»

Die Seniorin habe sich zunächst nichts dabei gedacht. «Viele Passanten wollen Luna streicheln und fotografieren, es ist ein aussergewöhnlich schöner Hund», sagt die Schwiegertochter. Er erinnere viele an den Vierbeiner aus dem Film «Hachi: A Dog's Tale» mit Richard Gere.

Kopf zwischen die Beine

Doch als einer der beiden Männer den Kopf des Hundes zwischen die Beine genommen und stark zugedrückt habe, sei die Schwiegermutter in Panik geraten. Luna habe sich nicht gewehrt, es sei so ein lieber Hund. «Die Männer riefen dann mehrmals ‹Dieser Hund gehört nicht in die Schweiz›, worauf meine Schwiegermutter um Hilfe rief.»

Nach ein paar Minuten sei ein junger Velofahrer auf die Szene aufmerksam geworden und habe versucht, den Männern den Hund wegzunehmen – zunächst vergeblich.

Mit der Polizei gedroht

«Erst als der Velofahrer mit der Polizei drohte, liessen die beiden plötzlich von Luna ab und rannten davon», erzählt die Schwiegertochter. Danach habe der Velofahrer die verstörte Schwiegermutter nach Hause begleitet. Zwar habe diese sich für die Hilfe bedankt, doch möchte sie sich bei dem Mann noch erkenntlich zeigen und hofft darum, dass er diesen Bericht liest und sich bei 20 Minuten meldet.

Die Schwiegertochter sagt, dass ihre Schwiegermutter immer noch unter dem Vorfall leide: «Wir haben keine Ahnung, was diese Leute mit dem Hund vorhatten.»

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