Aktualisiert 09.05.2016 19:15

Genf

Mysteriöser Regen-Kreis verblüfft Meteorologen

Über der Westschweiz soll es am Wochenende Schauer gegeben haben – auf dem Wettermodell zeichnet sich dieser in Ringform ab. Doch an den angezeigten Orten regnete es gar nicht.

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tab

Auf den Schweizer Wetterkarten zeigte sich in der Nacht auf Sonntag ein seltsames Phänomen: Ein perfekter Kreis aus Regen zog über Lausanne, Vallorbe und einige Kilometer weiter in den Süden von Genf.

Das geometrische Symbol faszinierte die Internetgemeinde derart, dass viele einen Screenshot machten und diesen auf Social Media posteten.

Erstaunlich an der Sache ist allerdings, dass es an diesen Orten gar nicht regnete. Laut Philippe Jeanneret, Meteorologe von RTS, handelte es sich um ein Problem mit der Radarverarbeitung.

Technische Erklärung fehlt

Stutzig machte auch, dass sich das Zentrum des mysteriösen Kreises – der rund 80 Kilometer Durchmesser hatte – direkt über dem Berggipfel von La Dôle im Waadtländer Jura befand. Dort steht eine der fünf Wetterradarstationen von Meteo Schweiz.

Gemäss dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie kennt man dieses Phänomen, die technische Erklärung allerdings ist nicht bekannt. Spezialisten seien am Montag vor Ort gewesen, um die Situation zu klären.

SRF Meteo schrieb am Sonntag auf seinem Twitter-Account: «Radar La Dôle sieht etwas, was du nicht siehst. #oderso»

Radarstörungen seien keine Seltenheit und könnten in der Regel mit einer effizienten Datenverarbeitung eliminiert werden, sagt Jeanneret weiter.

Für viele Nutzer steckten aber andere Mächte hinter dem Regen-Kreis. Unter anderem wurde auch darüber spekuliert, ob möglicherweise die Europäische Organisation für Kernforschung, kurz Cern, seine Finger im Spiel haben könnte.

Das Video zum UFO über dem Cern:

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