Mysteriöses Baumsterben beunruhigt Basler Forstamt
Aktualisiert

Mysteriöses Baumsterben beunruhigt Basler Forstamt

In den Langen Erlen sterben die Bäume – und selbst das Forstamt weiss nicht wieso. Für Jogger und Hündeler besteht ein Sicherheitsrisiko.

Revierförster Christoph Zuber schöpfte erstmals im letzten Herbst Verdacht – jetzt hat sich dieser bestätigt: «In den Kronen sind die Triebe zu kurz, die Rinde ist trocken und die Bäume treiben keine Feinwurzeln.» Besorgniserregend dabei sei, dass junge wie alte Bäume sowie sämtliche Baumarten von der mysteriösen Krankheit betroffen sind. Um den Ursachen dieses Rätsels auf den Grund zu kommen, werden in den kommenden zwei Wochen zwischen 20 und 25 kranke Bäume in den Langen Erlen gefällt. Danach werden sie im Institut für angewandte Pflanzenbiologie in Schönenbuch untersucht. Erste Ergebnisse seien im Spätsommer zu erwarten.

Die kranken Bäume können zu einem Sicherheitsrisiko für die Besucher der Langen Erlen werden, denn sie finden kaum mehr Halt im Boden. «Wir werden von Fall zu Fall entscheiden, ob wir fällen oder den Spazierweg absperren», sagte Guido Bader vom Forstamt beider Basel gestern. Auch in Riehen und Bettingen sind bereits einzelne Fälle entdeckt worden. «Allerdings nie so viele wie in den Langen Erlen», sagt der Riehener Revierförster Andreas Wyss. Am 23. Mai lädt das Forstamt zu einer Info-Veranstaltung ein.

(lvi)

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