Australien: Mysteriöses Phänomen – erneut 230 Wale an tasmanischer Küste gestrandet

Publiziert

AustralienMysteriöses Phänomen – erneut 230 Wale an tasmanischer Küste gestrandet

Am Montag 14 Pottwale, zwei Tage später 230 Grindwale. An der Küste Tasmaniens kommt es zu rätselhaften Massenstrandungen. Auf das tragische Phänomen hat die Wissenschaft noch keine schlüssige Antwort. 

1 / 5
Hunderte von Grindwalen sind bei einer Massenstrandung in Macquarie Harbour an der Westküste von Tasmanien gestrandet.

Hunderte von Grindwalen sind bei einer Massenstrandung in Macquarie Harbour an der Westküste von Tasmanien gestrandet.

NRE Tas via Getty Images
Wie es dazu kam, darüber rätselt die Wissenschaft. 

Wie es dazu kam, darüber rätselt die Wissenschaft. 

via REUTERS
Bereits gestern, Montag, waren 14 Pottwale gestrandet. 

Bereits gestern, Montag, waren 14 Pottwale gestrandet. 

AFP

Darum gehts 

Mehrere Hundert Grindwale sind am Mittwoch an der Westküste der australischen Insel Tasmanien gestrandet. «Eine Gruppe von etwa 230 Walen ist in der Nähe von Macquarie Harbour gestrandet», teilte das Umweltministerium des südlichen Bundesstaates Tasmanien mit. «Es scheint, dass etwa die Hälfte der Tiere noch am Leben ist.» Den Behörden zufolge waren Experten und Retter auf dem Weg zu den Walen.

Bereits am Montag waren 14 männliche Pottwale an einem abgelegenen Strand Tasmaniens verendet. Forscherinnen und Forscher suchen nun nach der Ursache.

«Der häufigste Grund für Strandungen sind Missgeschicke», sagte der Biologe Kris Carlyon von der staatlichen Naturschutzbehörde der Lokalzeitung «Mercury» am Mittwoch. Die Tiere könnten in Küstennähe auf Nahrungssuche gewesen und möglicherweise von einer Ebbe überrascht worden sein, sagte Carlyon.

Hast du schon mal ein Tier vor dem Tod gerettet?

Bei Futtersuche verirrt?

Massenstrandungen von Walen seien in der Region «selten, aber nicht überraschend», erklärte Carlyon. 2020 waren an der Küste Tasmaniens 470 Wale gestrandet. Mehr als 300 Grindwale starben damals – trotz der Bemühungen Dutzender Freiwilliger, die Tiere zu retten. Auch der Grund für diese Massenstrandungen ist nach wie vor rätselhaft. Einige Expertinnen und Experten vermuten, dass sich die Gruppe verirrt haben könnte, nachdem sie in Küstennähe Futter gefunden hatte.

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22 (bei Notfällen)

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel.  079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00


Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

Keine News mehr verpassen

Mit dem täglichen Update bleibst du über deine Lieblingsthemen informiert und verpasst keine News über das aktuelle Weltgeschehen mehr.
Erhalte das Wichtigste kurz und knapp täglich direkt in dein Postfach.

(AFP/pco)

Deine Meinung

30 Kommentare