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Mystik der Teufelssteine von Heiden soll gewahrt werden

Neben dem Chindlistein sollen nun auch die kürzlich von einem Maturanden gefundenen Blutsteine in Stadtführungen von Heiden miteinbezogen werden. Die Mystik der Steine hat aber Vorrang.

Der Chindlistein in Heiden ist der wohl bekannteste Schalenstein in der Region. Dass es Dutzende weitere gibt, wussten bisher nur wenige. Nachdem der Trogener Kantonsschüler Remo Diethelm (18) neue Blutsteine entdeckt und seine Maturarbeit darüber geschrieben hatte, hat sich dies geändert: Die Kunst- und Kulturvermittlerin von Heiden, Chris Novak, prüft nun, ob die Arbeit Diethelms über die mystischen Steine in Stadtführungen von Heiden einbezogen werden soll.

«Ich sehe eine Möglichkeit, die Führungen zu erweitern», so Novak. Diethelm gibt sein Wissen gern weiter und bestätigt reges Interesse: Ein Hochschullehrer wolle mit ihm Theorien über die Blutsteine austauschen, und ein Apotheker habe nach dem Weg zu den Steinen gefragt, so Diethelm. Eine Broschüre über die Schalensteine mit einer Karte wird es allerdings nicht geben: «Die Steine sollen ihren mystischen Ursprung behalten können», sagt Novak. Falls jedoch jemand nach dem Weg frage, gebe sie gerne Auskunft.

Andrea Huser

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