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Image-MesserMyWebCareer misst die Online-Reputation

Welchen Eindruck hinterlasse ich im Internet auf künftige Arbeitgeber? Auf einer neuen Website lässt sich dies mit wenigen Klicks berechnen.

von
owi
MyWebCareer berechnet die persönliche Reputation im Internet.

MyWebCareer berechnet die persönliche Reputation im Internet.

Auf MyWebCareer können Stellensuchende prüfen, wie ihre Online-Präsenz auf künftige Arbeitgeber wirkt. Im Internet-Zeitalter gibt es schliesslich kaum mehr einen Personalchef, der die Bewerber nicht googlet oder die Profile auf den Sozialen-Netzwerken durchkämmt.

Gewährt man MyWebCareer Zugang zu seinem Facebook-, Twitter- oder LinkedIn-Konto, versucht die Seite möglichst viele Daten zu alten Arbeitgebern zu ermitteln. Findet der Dienst im Internet keine Informationen zu einem ehemaligen Arbeitgeber, wird der Nutzer gewarnt. Denn zukünftige Arbeitgeber könnten sich wundern, warum über die vorherige Firma keine Informationen zu finden sind. MyWebCareer soll auch semantische Analysen von Facebook-Statusmeldungen machen und den Nutzer darauf hinweisen, wenn beispielsweise beleidigende Meldungen negative Konsequenzen haben könnten.

Um die Online-Reputation zu messen, werden rund 200 Variablen ausgewertet und in eine Punktzahl umgerechnet, schreibt der Social-Media-Blog mashable.com. Je höher der Score ausfällt, desto besser soll die Online-Präsenz auf potenzielle Arbeitgeber wirken. In die Berechnung fliesst auch das eigene Gewicht in Sozialen-Netzwerken ein – hierfür werden unter anderem Kommentare, «Likes» oder das Beziehungsnetzwerk ausgewertet.

Bislang ohne Xing-Support

Da mywebcareer.com ein US-Startup ist, wird das in der Schweiz verbreite Netzwerk Xing nicht berücksichtigt. Insofern findet MyWebCareer viele relevante Informationen nicht und die Web-Reputation fällt entsprechend tief aus. Das Start-up will seinen Dienst in nächster Zeit laufend ausbauen. Das Konzept scheint interessant zu sein, ob man einer unbekannten Firma indes seine Daten anvertrauen will, sollte gut überlegt sein.

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