Aktualisiert 22.04.2014 20:00

Ex-Giganten-Zoff'N Sync schiessen gegen die Backstreet Boys

In den Neunzigern waren sie die Boyband der Stunde. Heute sorgen 'N Sync und die Backstreet Boys mit Sticheleien für Schlagzeilen. Wenn der Erfolg fehlt, ist der Neid nicht weit.

von
kis

In den Neunzigerjahren liessen sie ein Millionenpublikum in hysterische Kreischanfälle ausbrechen, heute kräht kaum ein Hahn mehr nach den einstigen Boyband-Überfliegern Backstreet Boys und 'N Sync. Wenn der Ruhm verblasst, bleibt mehr Zeit, um Neid zu entwickeln. Nur so lässt sich die öffentliche Schlammschlacht erklären, die sich Ex-'N-Sync-Mitglied Joey Fatone und der ehemalige Backstreet-Boy Nick Carter aktuell liefern. Doch der Reihe nach.

In einem Interview mit Huffingtonpost.com äusserte sich Fatone abschätzig über das Comeback der Backstreet Boys: «Sie brauchen wohl einfach das Geld», piesakte der ehemalige 'N-Sync-Sänger lachend. Für ihn selbst käme so etwas nie in Frage.

«Ich bin einfach nur enttäuscht»

Die Reaktion von Ex-Backstreet-Boy Nick Carter liess nicht lange auf sich warten. Via Twitter meldete sich der heute 34-Jährige zu Wort: «Ich bin einfach nur enttäuscht. Ich mochte Joey wirklich. Es geht uns darum, unsere Fans nicht hängen zu lassen. Sorry, Bruder, aber du schätzt das alles falsch ein», rechtfertigt sich der blonde Schönling.

Ob da der Neid aus dem 37-jährigen Fatone sprach? Denn auch wenn beide Bands wohl nie wieder an den einstigen Weltruhm anknüpfen können, ist der Erfolg der Backstreet Boys doch nach wie vor beachtlich, während die Mitglieder von 'N Sync definitiv in der Versenkung verschwunden sind. Mit Ausnahme von einem Mann natürlich: Justin Timberlake dürfte in einem Jahr – als gefeierter Musiker und Schauspieler – mehr verdienen als alle anderen Ex-Boyband-Kollegen zusammen.

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