212 Gramm bei Geburt - Nach 13 Monaten im Spital darf das «kleinste Baby der Welt» nach Hause
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212 Gramm bei GeburtNach 13 Monaten im Spital darf das «kleinste Baby der Welt» nach Hause

Die kleine Yu Xuan war bei der Geburt gerade mal so schwer wie ein Apfel. Sie kam nach knapp 25 Wochen per Notkaiserschnitt auf die Welt.

von
Florian Osterwalder
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Bei der Geburt wog das Mädchen gerade mal 212 Gramm. 

Bei der Geburt wog das Mädchen gerade mal 212 Gramm.

Quelle: Facebook/NUH
Quelle: Facebook/NUH
Die Familie ist wieder glücklich vereint. Die kleine Yu Xuan darf nun mit ihren Eltern nach Hause. 

Die Familie ist wieder glücklich vereint. Die kleine Yu Xuan darf nun mit ihren Eltern nach Hause.

Quelle: Facebook/NUH

Darum gehts

  • Die kleine Kwek Yu Xuan wurde per Notkaiserschnitt entbunden.

  • Sie hatte laut dem Spital in Singapur nur «begrenzte Überlebenschancen».

  • Die Klinikkosten wurden durch eine Crowdfunding-Kampagne bezahlt.

Bei der Geburt galt Yu Xuan als «kleinstes Baby der Welt». Sie wurde nach 25 Wochen entbunden. Weit unter der Norm. Der Durchschnitt liegt bei 40 Wochen. Ihre Mutter brachte sie also knapp vier Monate früher als geplant per Notkaiserschnitt zur Welt, weil bei ihr Präeklampsie diagnostiziert worden war. Das ist eine Krankheit, bei der lebenswichtige Organe durch einen viel zu hohen Blutdruck gefährdet sind und geschädigt werden. Für Mutter und Kind kann diese Krankheit tödlich sein. Dies berichtet bbc.com.

Doch nun kommen die Good News aus Singapur: Die mittlerweile nicht mehr so kleine Yu Xuan darf nach 13-monatiger intensiver Behandlung das Spital verlassen. Sie wiegt mittlerweile 6,3 Kilogramm. In einer Erklärung des Singapur National University Hospital (NUH) heisst es: «Entgegen aller Widrigkeiten hat Yu Xuan mit ihrer Beharrlichkeit Menschen um sie herum inspiriert. Das macht sie zu einem aussergewöhnlichen ‹Covid-Baby›. Ein Hoffnungsschimmer in dieser schwierigen Zeit.»

Spitalaufenthalt durch Crowdfunding finanziert

Während ihres Spitalaufenthalts war Yu Xuan auf verschiedene Maschinen angewiesen, um zu überleben. Die Ärzte sagen, dass die Entwicklung ihrer Gesundheit gut vorangeschritten ist und es ihr gut genug geht, um entlassen zu werden. Doch ganz gesund ist sie noch nicht. Sie hat immer noch eine chronische Lungenerkrankung und wird auch zu Hause noch Hilfe beim Atmen brauchen. Die Ärzte prognostizieren aber, dass es ihr mit der Zeit besser gehen werde.

Doch dreizehn Monate Spitalaufenthalt sind nicht günstig. Um die Kosten decken zu können, wurde eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen. Dort kamen mehr als 320’000 Franken zusammen.

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