Bremgarten AG: Nach Badi-Evakuierung sind 12 Personen im Spital
Aktualisiert

Bremgarten AGNach Badi-Evakuierung sind 12 Personen im Spital

In der Badi in Bremgarten AG ist am Dienstag Chlorgas ausgetreten. Die Badi wurde evakuiert und bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

von
tam
1 / 5
Rund 200 Gäste wurden von der Polizei aus der Badi Bremgarten evakuiert.

Rund 200 Gäste wurden von der Polizei aus der Badi Bremgarten evakuiert.

Leser-Reporter
Die Badegäste versammelten sich auf dem Fussballplatz neben dem Freibad.

Die Badegäste versammelten sich auf dem Fussballplatz neben dem Freibad.

Leser-Reporter
Der Einsatz in der Badi dauert an. Die Polizei konnte noch keine Entwarnung geben.

Der Einsatz in der Badi dauert an. Die Polizei konnte noch keine Entwarnung geben.

Google Maps

«Wir haben die Feuerwehr gehört und plötzlich waren alle Angestellten nervös», sagt ein Leser-Reporter. Dann habe die Polizei die Badi über Lautsprecher evakuiert. «Die Badi war gut besucht. Es sind rund 150 bis 200 Leute, die jetzt auf dem Fussballplatz stehen.» Da es nicht so aussieht, als ob die Badi am Dienstag nochmals öffne, würden sich viele auf den Heimweg machen.

Eine Leser-Reporterin, die mit ihren kleinen Kindern in der Badi war und evakuiert wurde, sitzt jetzt in einem Kaffee in der Nähe. Sie kann ihr Auto nicht holen, weil dieses vor der Badi im abgesperrten Bereich parkiert ist. «Das Areal ist weiträumig abgesperrt», sagt sie.

Die Kantonspolizei Aargau bestätigt die Evakuierung. In der Badi in Bremgarten AG sei wegen eines Defekts im Technikraum vermutlich Chlorgas ausgetreten. Zwölf Personen seien zur Kontrolle ins Spital gebracht worden. Der Einsatz daure derzeit noch an und die Badi blieb am Dienstagnachmittag und am Mittwochmorgen geschlossen.

Die «Aargauer Zeitung» berichtet, dass der Bademeister und sein Stellvertreter in Behandlung seien. Die Chemiewehr sei um 16 Uhr mit Blaulicht eingetroffen.

Chlor braucht es in der Badi, um das Wasser zu desinfizieren. Ein Austritt von Chlorgas kann die Schleimhäute reizen und zu Husten und Tränenfluss führen, bei längerer Einwirkung auch zu Bluthusten und Atemnot.

Deine Meinung