430 Personen werden evakuiert: Nach Bergsturz in Raron VS muss der Felsen gesprengt werden
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430 Personen werden evakuiertNach Bergsturz in Raron VS muss der Felsen gesprengt werden

Nachdem er einen massiven Felsabbruch verursachte, muss ein Berg bei Raron wieder stabilisiert werden – mit Sprengstoff. Wegen Splittergefahr müssen 430 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser verlassen.

von
Lara Hofer

Nach dem gewaltigen Bergsturz im Januar wird der Felsen in Raron VS nun gesprengt.

20min/News-Scout

Darum gehts

  • Erneut kommt es in Raron VS zu einer Evakuierung: 430 Personen müssen aufgrund von Splittergefahr vorübergehend ihre Häuser verlassen.

  • Denn in der zweiten Hälfte der nächsten Woche werden Sprengungen am Fels durchgeführt, welcher im Januar einen Bergsturz verursachte.

  • So sollen weitere unkontrollierbare Felsabbrüche verhindert werden.

Anwohnerinnen und Anwohner berichteten von einem gewaltigen Lärm: Im Januar kam es im Walliser Dorf Raron zu einem gewaltigen Felsabbruch. Seither blieb der Berg in Bewegung – und die Bewohnerinnern und Bewohner des anliegenden Wohnquartiers in ständiger Gefahr. Um weiteren Felsstürzen vorzubeugen, hat sich die Gemeinde dazu entschieden, Teile des Berges zu sprengen. Während drei Wochen haben Arbeitende 150 Sprenglöcher in den Fels gebohrt, wie der «Walliser Bote» schreibt. Nächste Woche wird gesprengt.

Evakuierung aufgrund von Splittergefahr

An welchem Tag die Sprengung durchgeführt wird, ist noch unklar. Die Verantwortlichen wollen den Spreng-Tag Anfang nächster Woche festlegen. Eines stehe jedoch bereits fest: 80 Gebäude befinden sich in der Gefahrenzone. Demnach müssen 430 Personen für die Sprengung evakuiert werden. Wegen möglicher Splitterbildung, heisst es seitens des Gemeindeführungsstabs. Die evakuierten Personen dürfen erst wieder in das gesperrte Gebiet zurückkehren, wenn es von den Einsatzkräften freigegeben wird.

Um die Einsatzkräfte in ihren Arbeiten nicht zu behindern, wird darum gebeten, die Dorfschaft Raron am Tag der Sprengung grossräumig zu umfahren.

So reagierten die Anwohnerinnen und Anwohner auf den Felssturz im Januar.

20min

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