Nach blamabler Pleite gegen die Kadetten kochen bei Pfadi die Emotionen hoch
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Erstes Spiel im Playoff-FinalNach blamabler Pleite gegen die Kadetten kochen bei Pfadi die Emotionen hoch

Die Kadetten Schaffhausen gewinnen das erste Spiel der Playoff-Finalserie mit 30:19. Der Sieg? Verdient. Pfadi zeigt eine erschreckend schwache Leistung. 

von
Nils Hänggi
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Nach Schlusspfiff kommt es zu einer Rudelbildung. 

Nach Schlusspfiff kommt es zu einer Rudelbildung. 

SRF
Die Kadetten siegten überzeugend. 

Die Kadetten siegten überzeugend. 

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Darum gehts

Kadetten Schaffhausen und Pfadi Winterthur: Dass diese beiden Teams im Playoff-Final stehen, ist nicht verwunderlich und absolut verdient. Schaffhausen und Winti haben die Qualifikation auf den ersten beiden Plätzen abgeschlossen. Zudem waren sie bereits im letzten Jahr im Playoff-Final. Kurz: Es sind einfach die beiden besten Handball-Clubs in der Schweizer Gegenwart. 

Aber auch wenn das so ist: Es ist klar zu sagen, dass die Kadetten in dieser Final-Serie klarer Favorit sind. Schaffhausen hat ein grösseres Budget und viel mehr Stars in den eigenen Reihen. Bei Schaffhausen sind nahezu alle Spieler auch Nationalspieler – und: Die Kadetten dürfen auf die Dienste von Joan Canellas (35) zählen. Er ist ein absoluter Handball-Star. Canellas darf sich Welt- und Europameister nennen, Champions-League-Sieger und mehrere Titel in den  grössten europäischen Ligen hat er auch noch gewonnen. Beeindruckend! 

Pfadi hat keine Chance

Doch wird sich in diesem Final, der im Modus best of five gespielt wird, auch der Favorit durchsetzen? Am Donnerstagabend fand Spiel eins statt. Und ja, der Favorit setzte sich durch. Die Kadetten zeigten eine abgeklärte Leistung und gewannen gegen Winterthur mit 30:19. In der ersten Hälfte konnte Pfadi noch einigermassen mithalten, gegen Ende brach der Verein jedoch ein. Der Kadetten-Sieg? Absolut verdient. Winterthur präsentierte sich erschreckend schwach. Pfadi hatte keine Chance. 

Wohl auch deshalb lagen die Nerven bei den Verlierern nach dem Schlusspfiff blank. Es gab eine Rudelbildung, die Spieler schrien sich an, die Emotionen kochten hoch. Doch die Schiris blieben ruhig und konnten die Situation entschärfen.

Pfadi muss sich nun die Wunden lecken, am Sonntag folgt das zweite Finalspiel. Immerhin: Daheim ist Winti stark. Das zeigt vor allem die Tatsache, dass Pfadi in diesen Playoffs noch kein Auswärtsspiel gewonnen hat. Pfadi-Spieler Kevin Jud meint nach dem Spiel gegenüber SRF: «Es ist eine richtige Klatsche, die weh tut.» Und weiter: «Es war ein schlechter Auftritt von A bis Z.» Kadetten-Mann Luka Maros sagt: «Wir haben Pfadi ihre Stärke weggenommen.»

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