Nach Crash aus dem Auto geschleudert
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Nach Crash aus dem Auto geschleudert

Bei einem Schleuderunfall sind am Freitag in Reussbühl LU zwei Männer gestorben, ein dritter wurde schwer verletzt. Das Auto, das zu schnell unterwegs war, wurde nach einer Kollision auf ein sieben Meter tiefer liegendes Bahngleis katapultiert.

Das Auto mit Luzerner Kennzeichen war um 4 Uhr von Luzern Richtung Emmenbrücke LU unterwegs. In einer leichten Kurve in der Fluhmühle in Reussbühl geriet es ins Schleudern, prallte gegen einen Masten und stürzte auf die Bahnstrecke Luzern-Olten.

Der Wagen kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Zwei der Insassen wurden aus dem Fahrzeug geschleudert und starben am Unfallort. Eine dritte, schwer verletzte Person musste von der Feuerwehr Emmen aus dem Wrack geborgen werden.

Die Unfallspuren und eine Zeugenaussage weisen darauf hin, dass das Auto auf der mit Tempo 50 signalisierten Strecke zu schnell unterwegs war. Wie viel zu schnell, sei noch nicht geklärt, sagte Polizeisprecher Franz Baumeler auf Anfrage.

Keine Angaben machen konnte die Polizei am Freitag zur Identität der Verunfallten; auch steht noch nicht fest, ob Alkohol im Spiel war. Der Zugsverkehr Luzern-Olten wurde durch den Unfall gestört. Die Hauptstrasse Luzern-Emmenbrücke war während fünf Stunden gesperrt. (sda)

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