Tschüss Winter: Nach dem Dauerregen kommt endlich die Sonne
Aktualisiert

Tschüss WinterNach dem Dauerregen kommt endlich die Sonne

Der heutige Sonnenschein ist nicht bloss eine kurze Wetterstörung. Nein, es soll schön und mild bleiben in den nächsten Tagen.

von
oli
1 / 4
Nach dem langen dunklen Winter kündigen sich Blautöne an: Der Zürichsee heute Morgen von der Quaibrücke aus gesehen. (10. März 2017)

Nach dem langen dunklen Winter kündigen sich Blautöne an: Der Zürichsee heute Morgen von der Quaibrücke aus gesehen. (10. März 2017)

kein Anbieter/Sonja Mulitze
«Guten Morgen», schreibt diese Leser-Reporterin heute Morgen. (10. März 2017)

«Guten Morgen», schreibt diese Leser-Reporterin heute Morgen. (10. März 2017)

Leser-Reporter
Den Morgen geniessen auf dem Zürichsee. Laut Meteonews ist es bei Sonnenaufgang nach wie vor um die null Grad.

Den Morgen geniessen auf dem Zürichsee. Laut Meteonews ist es bei Sonnenaufgang nach wie vor um die null Grad.

Leser-Reporter

Zwitschernde Vögel, summende Insekten – schon bald werden wir uns wieder daran erfreuen. Denn der heutige Sonnenschein kündet den Frühling an. Bis mindestens Ende nächster Woche soll es laut Meteonews mild und trocken bleiben.

Seit Mittwochmittag hat es viel geregnet. Jetzt bringt uns das Hoch Johanna frühlingshafte Temperaturen. Dennoch schmilzt der gefallene Schnee nicht gleich wieder weg und es drohen keine Überschwemmungen. «Dort, wo der Schnee liegt, ist es immer noch um die null Grad», sagt Reto Vögeli von Meteonews auf Anfrage von 20 Minuten. «Die Gewässerpegel sind zwar hoch, von einer Gefahr sind wir aber weit entfernt.»

Boden kann noch viel Wasser aufnehmen

Vögelis Begründung: «Der Winter war sehr trocken. Daher haben die Böden noch eine grosse Reserve.» Der Boden wirke wie ein Schwamm. Letztlich sei nicht die Niederschlagsmenge entscheidend, ob es zu einer Überflutung komme, sondern es sei davon abhängig, wie feucht der Boden sei.

Die Schneefallgrenze ist am Donnerstag bis 2000 Meter angestiegen, ebenso die Null-Grad-Grenze. Laut Meteonews ist die Lawinengefahr teilweise auf die zweithöchste Stufe gestiegen.

Bis zu 16 Grad im Mittelland

Letzte Nacht hat sich Hoch Johanna bereits zu uns in die Schweiz ausgedehnt, wie Meteonews schreibt. Zwar würden vor allem am Wochenende ab und zu ausgedehnte Wolkenfelder durchziehen, der Gesamteindruck sei aber freundlich.

Am Wochenende bleibt es laut Vögeli trocken. «Mit 12 Grad ist es zwar noch nicht sehr warm, dafür ist es vom Morgen abgesehen mild.» Weil die Nächte mehrheitlich klar seien, habe es am Morgen keinen Nebel. Allerdings sei es noch um die null Grad, wenn die Sonne aufgehe. Ab Mitte nächster Woche steigen die Temperaturen im Flachland bis 16 Grad an. Wie lange sich Hoch Johanna hält, kann Vögeli noch nicht voraussagen. (oli/sda)

Deine Meinung