Netbooks: Nach dem Google-Handy kommt der Google-PC
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NetbooksNach dem Google-Handy kommt der Google-PC

Das Android-Betriebssystem für Handys wird nun auch in Netbooks eingesetzt. Ob sich die Handy-Software auch für die Mini-PCs eignet, wird sich zeigen.

Mini-PCs, auch Netbooks ­genannt, liegen seit letztem Jahr schwer im Trend. Die kleinen, praktischen Schmalspur-PCs sind ideal, um damit unterwegs zu arbeiten oder um auf Reisen eine Surfmöglichkeit dabei zu haben. Doch weil Windows ­Vista für die kleinen PCs der unteren Preisklasse zu viel Ressourcen benötigt, arbeiten die meisten Netbooks oft mit XP, das in neuen Computern eigentlich gar nicht mehr eingesetzt werden sollte. Viele Netbook-Hersteller setzen deshalb auch Linux ein – und neuerdings sogar Smartphone-Technik: Kürzlich wurden in Taipeh die ersten zwei Netbooks mit dem Android-Betriebssystem vorgestellt. Handys mit diesem Betriebssystem – die sogenannten Google-Handys – arbeiten schnell und zuverlässig. Ob sich das für Touchscreens und Mini-Anwendungen optimierte System auch für kleine Laptops eignet, werden die Geräte aber erst noch zeigen müssen, wenn sie ­Ende Jahr in den Handel kommen. Mit Google-Betriebssystem statt Windows müssten sie immerhin noch günstiger werden.

ray

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