Sixpack-Reunion: Nach der Challenge ist vor der Challenge
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Sixpack-ReunionNach der Challenge ist vor der Challenge

Vor zwei Monaten ging die Sixpack-Challenge zu Ende. Wie gehts den Teilnehmern heute? Und wie viel wiegt Stefan eigentlich unterdessen?

Ahoi again

Die gute Nachricht zuerst: Die Fondue- und Raclette-Saison ist eröffnet. Schön, mal wieder richtigen Käse zu den Gschwellti zu essen. Nichts gegen Hüttenkäse und Magerquark, aber Raclette-Käse schmeckt halt einfach wie ... richtiger Käse.

Genau: Ich esse wieder vieles, was während den sieben Monaten der Challenge verboten war. Raffinierten Zucker auch. Nach dem ersten Schoggiriegel war ich bereits wieder süchtig. Ja, ich kämpfe wieder mit dem täglichen Zuckersturz, jeweils gegen 16 Uhr. Der Zucker war in meinem Fall einer der Hauptgründe für mein Übergewicht. Zu viel Brot und Teigwaren, Stress, Schlafmangel und Alkohol taten ihr Übriges. Wahrscheinlich litt ich auch an einem Stressbauch. Cortisol ist da das Stichwort. Überhaupt hat Übergewicht meistens verschiedene Ursachen.

Gerade in den vergangenen zwei Monaten ohne Scheinwerfer wurde mir so richtig bewusst, wie gross mein innerer Schweinehund wirklich ist. Es gibt ja so viele Ausreden, weshalb man es gerade heute nicht ins Training schafft.

Eingemittet wie ein Baby

Die zweite gute Nachricht: Ich habe dank Meditation, ausgewogenerem Essen und genug Schlaf zu einem inneren Gleichgewicht gefunden, wie ich es zuletzt wohl nur als Baby hatte. Ist ein gutes Gefühl, wenn dich so schnell nichts mehr aus der Ruhe bringt.

Die nicht so gute Nachricht: Ich habe wieder zugenommen. Auch nehme ich wieder den Lift, wenn ich Zeitdruck habe. Komisch: Seit die Challenge vorbei ist, habe ich ständig Zeitdruck, obwohl ich ja gar nicht mehr täglich trainiere. Wie viel ich seither zugenommen habe? 3, vielleicht auch 4 Kilo; mein Gewicht pendelt unterdessen zwischen 80 und 82 Kilo.

Einer unter vielen

Natürlich trainiere ich weiterhin drei-, viermal pro Woche. Und natürlich geht es mir nun wie allen anderen da draussen, die auf sich allein gestellt dranbleiben, sich durchbeissen, weiterkämpfen.

Gut so: Es soll mir nicht besser gehen als allen anderen. Und weil ich ja grossen Respekt vor den Leistungen derjenigen habe, die ihre Body-Transformation praktisch im Alleingang geschafft haben, wollte ich mich bei meinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern mal noch richtig bedanken.

Wiedersehen unter Freunden

Ende September kam der harte Kern der Sixpack-Challenge-Teilnehmer an einem Sonntag für ein Shooting zusammen. Es war ein Wiedersehen unter Freunden, die mich tagtäglich daran erinnern, dass das Leben lebenswerter ist, wenn man sich ein bisschen in den Hintern kneift.

Damit wir unsere Ziele nicht aus den Augen verlieren, hat uns Polar mit einem neuen Gadget ausgerüstet. Auf Polar Flow können Sie unser Vorankommen mitverfolgen.

Beim nächsten Zuckersturz bleibe ich mal wieder hart. Das bin ich meinen Trainern, Mitstreitern und vor allem mir selber schuldig.

So long,

Ihr Käpt'n Irrsinn

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