Aktualisiert 13.01.2014 17:04

Doppeltes PechNach der Notlandung folgte der Crash

Erst musste eine Propellermaschine in Neuseeland am Strand notlanden – dann krachte sie beim erneuten Start ins Meer.

von
dga

Eine einmotorige Maschine musste am Freitag aufgrund eines Motorproblems auf einem Strandabschnitt nördlich der neuseeländischen Stadt Auckland notlanden. Dabei kippte der Flieger auf die Nase und wurde leicht beschädigt. Doch damit nicht genug.

Nachdem die beiden Piloten das technische Problem behoben hatten und zum Weiterflug ansetzten, krachten sie noch vor dem Abheben ins Meer – vor laufender Kamera. Denn nebst dutzenden Schaulustigen war in der Zwischenzeit ein Fernsehteam eines Lokalsenders vor Ort eingetroffen, um über den Start der notgelandeten Propellermaschine zu berichten.

«Wir sind körperlich nicht verletzt - aber unser Stolz ist es», so Pilot Dennis Horn gegenüber den Journalisten. Wie sein Copilot sagte, hätten sie während des Startens versucht, Bäumen und Booten auszuweichen. Dabei hätten sie nicht bemerkt, wie nahe sie bereits dem Wasser gekommen seien.

Wie durch ein Wunder überlebt

Flughafen verwechselt

Ebenfalls glimpflich ging das Versehen von Piloten einer Passagiermaschine in den USA aus: Der Southwest Airlines-Flug von Chicago hätte letzten Sonntag eigentlich am Flughafen von Branson, US-Bundesstaat Missouri, zwischenlanden sollen.

Kurzstopp mit Flugzeug auf State Road 415

Doch die Piloten hatten sich im Zielflughafen vertan und landeten das Flugzeug mit 124 Passagieren an Bord auf einem über zehn Kilometer vom Ziel entfernten Kleinflughafen. Wie ein Sprecher des Flughafens Branson sagte, verlief die Landung - vom falschen Ziel abgesehen - ohne weitere Zwischenfälle. Die Passagiere wurden schliesslich mit einer anderen Maschine ans Endziel, den Flughafen von Dallas, geflogen.

Flugzeug rutscht von Landebahn - 13 Verletzte

(Quelle: YouTube)

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