Entscheidendes Spiel: Nach England zittert nun Italien vor Suarez
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Entscheidendes SpielNach England zittert nun Italien vor Suarez

Uruguay-Bomber Luis Suarez erledigte England. Muss heute auch Italien daran glauben?

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mal

Die Urus und die Italiener streiten sich um den zweiten Platz in der Gruppe D hinter dem sensationellen Costa Rica. Den Italienern reicht in diesem spektakulären K.-o.-Spiel bereits ein Unentschieden, Uruguay benötigt wegen des schlechteren Torverhältnisses einen Sieg. Trotzdem ist der Respekt vor der Situation und dem Gegner in Italien gross. Dies nicht zuletzt wegen Luis Suarez, der England mit seinem Doppelschlag beim 2:1-Sieg fast im Alleingang aus dem Turnier warf. «Uruguay verfügt über ein grossartiges Kombinationsspiel», warnt Torhüter Gianluigi Buffon.

«Ich bin mir sicher, gegen Uruguay werden wir im Vergleich zum 0:1 gegen Costa Rica viel besser spielen», erklärte Trainer Cesare Prandelli, wies auf die eigenen Stärken hin und meinte weiter: «Wir haben alles in unseren eigenen Händen.» Was er jedoch in erster Linie braucht, sind Lösungen. Umso mehr, da mit Wadenbeis­ser Daniele De Rossi der Agressiv-Leader im Mittelfeld wegen einer Wadenverletzung ausfällt.

Offenbar plant Prandelli, sein System umzustellen, von einem 4-1-4-1 auf ein 3-5-2. Denn klar ist auch: Italien braucht mehr Ideenreichtum in der Offensive - diese präsentierte sich gegen Costa Rica ­erschreckend harmlos. Daher scheint es wahrscheinlich, dass Serie-A-Torschützenkönig Ciro Immobile (22 Tore) neben Mario Balotelli im Sturm eine Chance erhält. Wenn die Italiener eine offensive Antwort auf Suarez hätten, wäre ihnen auf jeden Fall schon sehr ­geholfen. Egal, ob diese dann letztlich von Superstar Balo­telli oder Newcomer Immobile gegeben wird.

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