Nach Erdbeben: UNO spricht Nothilfe für Peru
Aktualisiert

Nach Erdbeben: UNO spricht Nothilfe für Peru

Die Vereinten Nationen haben 11,4 Milionen Franken für die Opfer des Erdbebens in Peru freigegeben. Das Geld stammt aus dem UNO-Notfall-Interventionsfonds.

Das teilte die UNO-Koordinierungsstelle für Humanitäre Angelegenheiten (OCHA) in Genf mit.

OCHA-Sprecherin Elisabeth Byrs kündigte einen Spendenaufruf für den kommenden Dienstag an. Bis dahin sollten die Bewertungen der erforderlichen Mittel abgeschlossen sein.

Bei dem Beben der Stärke 8,0 auf der Richter-Skala waren in der vergangenen Woche mindestens 540 Menschen getötet und mehr als tausend weitere verletzt worden. Mehr als 180 000 Menschen wurden obdachlos. Die Opferbilanz droht noch weiter zu steigen, da noch nicht alle Trümmer durchsucht wurden.

Besonders Landgemeinden seien durch das Beben schwer getroffen worden, betonte Byrs. Diese seien wegen logistischer Probleme auch am schwersten mit Hilfslieferungen zu erreichen. Allein im Bezirk Guadalupe bräuchten 17 000 Menschen dringend Hilfe.

Nach Angaben der UNO-Expertin fehlen vor allem Decken, Wasserbehälter, Baumaterialien wie Holz und Plastikdächer sowie Material für Operationen.

(sda)

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