Nach Horror-Crash: Ermittlungen gegen Lkw-Fahrer
Aktualisiert

Nach Horror-Crash: Ermittlungen gegen Lkw-Fahrer

Nach dem Busunglück in Sachsen-Anhalt mit 13 Toten ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den mutmasslichen Unfallverursacher.

Gegen einen Lkw-Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Herbeiführung eines schweren Verkehrsunfalls und fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge eingeleitet, wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte. Der Mann soll mit seinem Fahrzeug ungebremst auf den an einem Stauende langsam fahrenden Reisebus gerast sein. Der Bus stürzte in eine Böschung.

Die Zahl der zum Teil schwer verletzten Menschen wurde am Dienstag von 31 auf 36 korrigiert. Bei den Toten handelt es sich um sieben Männer und sechs Frauen aus Hopsten im nordrhein-westfälischen Kreis Steinfurt. Die Schwerverletzten werden in den Universitätskliniken Magdeburg, Halle und Leipzig behandelt, wie der Polizeisprecher mitteilte. Die Insassen des Busses mit kleineren Verletzungen kamen in die umliegenden Krankenhäuser. Nach Angaben der Ärzte gehe es allen Patienten den Umständen entsprechend gut.

Die Autobahn konnte in der Nacht zum Dienstag wieder für den Verkehr frei gegeben werden. Insgesamt waren an der Unglücksstelle rund 220 Rettungskräfte unter anderem von Feuerwehr und Rotem Kreuz sowie mehr als 70 Polizeibeamte im Einsatz. (dapd)

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