Trainer schmeisst Flaschen aufs Eis - Nach Last-Minute-Gegentreffer – HCD-Coach Wohlwend dreht komplett durch

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Trainer schmeisst Flaschen aufs EisNach Last-Minute-Gegentreffer – HCD-Coach Wohlwend dreht komplett durch

Grosse Emotionen beim Playoff-Halbfinal zwischen Zug und Davos. Nachdem der HCD 15 Sekunden vor Schluss das 1:2 in Unterzahl kassierte, rastet der Davoser Trainer Christian Wohlwend völlig aus.

von
Florian Gnägi
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HCD-Trainer Christian Wohlwend nervte sich ob des Schiedsrichters.

HCD-Trainer Christian Wohlwend nervte sich ob des Schiedsrichters.

Martin Meienberger/freshfocus
Grund dafür waren das späte Gegentor und eine umstrittene Strafe.

Grund dafür waren das späte Gegentor und eine umstrittene Strafe.

Martin Meienberger/freshfocus
 Wohlwend könnte nun wohl gesperrt werden.

 Wohlwend könnte nun wohl gesperrt werden.

Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

  • Der HC Davos verliert Spiel 2 in der Playoff-Halbfinal-Serie kurz vor Schluss.

  • Nach dem entscheidenden Tor der Zuger eskaliert HCD-Coach Wohlwend komplett.

  • Grund dafür war eine sehr umstrittene Strafe, wegen der Davos die Schlussphase in Unterzahl spielen musste.

Die Playoff-Zeit ist bekannt dafür, dass die Emotionen manchmal hoch und her gehen. So auch beim zweiten Spiel der Halbfinal-Serie zwischen Davos und dem EVZ. Die Bündner zeigten nach der 0:3-Pleite im ersten Duell der Serie eine Leistungssteigerung und brachten den Meister an den Rand einer Niederlage.

Kurz vor Schluss, nämlich 15 Sekunden vor der finalen Sirene, kassierten die Davoser beim Stand von 1:1 aber doch noch den späten Nackenschlag, als Marco Müller das Siegtor für Zug schoss.

Umstrittene Strafe gegen Zgraggen

HCD-Trainer Christian Wohlwend rastete im Anschluss an den Gegentreffer komplett aus, schlug um sich und warf gleich mehrere Flaschen auf das Eis in Richtung der Schiedsrichter. Gleich im Anschluss an den Wut-Anfall verliess der Coach die Spielerbank in Richtung Garderobe.

Auslöser dafür, dass Wohlwend mit seinen Gefühlen auf 180 schoss, war nicht nur das Gegentor als solches, sondern vor allem auch der Fakt, dass jener in Unterzahl wegen einer umstrittenen Strafe zustande kam. Zum schlechtest möglichen Zeitpunkt musste nämlich Jesse Zgraggen kurz vor Spielende wegen eines äusserst streng gepfiffenen Fouls für zwei Minuten auf die Bank wandern.

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